Rund 1.000 Hafenbeschäftigte demonstrieren in Bremerhaven
Während eines 48-stündigen Warnstreiks haben etwa 1.000 Beschäftigte der Seehäfen in Bremerhaven für höhere Löhne demonstriert.
Rund 1.000 Beschäftigte der Seehäfen haben am Freitag in Bremerhaven für höhere Löhne demonstriert. Die Kundgebung fand im Rahmen eines 48-stündigen Warnstreiks statt, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hatte.
Verdi verlangt von den Arbeitgebern ein Angebot, das aus Sicht der Gewerkschaft eine Einigung im laufenden Tarifkonflikt ermöglicht. „Wir brauchen ein gutes und abschlussfähiges Angebot“, sagte Verhandlungsführerin Sylvi Krisch.
Tarifkonflikt in den Häfen
Der Warnstreik hatte mit der Nachtschicht am Mittwoch begonnen und sollte bis zur Nachtschicht am Freitag andauern. Betroffen sind Hafenstandorte in Bremen und Niedersachsen. In Bremerhaven kam es bereits seit der Nacht zu Mittwoch zu Arbeitsniederlegungen in weiten Teilen der Hafeninfrastruktur.
Der Ausstand beeinträchtigt die Abfertigung von Schiffen und Containern sowie den Weitertransport von Waren. Angaben zu möglichen Folgen für einzelne Terminals oder zur Dauer der Einschränkungen lagen zunächst nicht vor.
Druck auf Arbeitgeber
Mit dem Warnstreik erhöhen die Hafenarbeiter im Tarifstreit den Druck auf die Arbeitgeber. Ein zuvor vorgelegtes Arbeitgeberangebot war nach Angaben der Nordsee-Zeitung von den Beschäftigten abgelehnt worden. Details zu diesem Angebot wurden nicht genannt.
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