Panorama

Prozess um mutmaßlichen Drogenhandel mit Waffen beginnt

Zwei Männer müssen sich ab 4. September vor dem Landgericht Bremen verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen Handel mit Kokain und Cannabis unter Einsatz von Waffen vor.

26. August 2026, 00:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Landgericht Bremen (Archivfoto)
Landgericht Bremen (Archivfoto) | Foto: Jürgen Howaldt / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0 de

Vor dem Landgericht Bremen beginnt am Freitag, 4. September, ein Verfahren gegen zwei 24 und 26 Jahre alte Männer. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, mit Kokain und Cannabis gehandelt zu haben. In mehreren Fällen soll dabei auf Waffen zurückgegriffen worden sein.

Nach dem Vorwurf der Anklage sollen die beiden am 31. März am Lüssumer Ring einen Abnehmer mit Kokain und Cannabis versorgt haben. Bei dem Treffen in einem Auto soll ein Schlosserhammer griffbereit in der Fahrertür gelegen haben. Weitere zum Verkauf bestimmte Drogen sollen in einem Motorroller gelagert worden sein.

Waffen und Bargeld sichergestellt

Dem 24-Jährigen wird zudem vorgeworfen, Kokain verkauft und weitere Verkaufseinheiten bei sich getragen zu haben. Dabei soll er ein Cuttermesser in der Jackentasche gehabt haben. In einem Keller am Lüssumer Ring soll die Polizei weitere Mengen Kokain, Cannabis und Haschisch gefunden haben. Laut Anklage befanden sich dort außerdem ein Schwert, ein Kuhfuß, eine Schreckschusswaffe mit Knallpatronen sowie 21.780 Euro Bargeld und Wertgegenstände.

Auch 1.225 Euro Bargeld und Cannabis soll der 24-Jährige in einem Keller für den Verkauf gelagert haben. Dem 26-Jährigen wird ein weiterer Fall aus dem Februar 2024 zur Last gelegt: In seinem Auto an der Lüssumer Heide soll er Cannabis, Kokain in Verkaufseinheiten und 1.020 Euro Bargeld mitgeführt haben.

Weitere Verhandlungstage

Der Prozessauftakt ist für 9 Uhr angesetzt. Weitere Termine sind am 15., 17. und 18. September jeweils ab 9 Uhr vorgesehen. Die Vorwürfe sind bislang nicht rechtskräftig festgestellt. Für beide Angeklagten gilt die Unschuldsvermutung.

Schauplatz

Lüssumer Ring, Bremen

Originalquelle

Landgericht Bremen

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