Pflegeverbände rufen zu Großkundgebung in Bremen auf

Bremer Wohlfahrtsverbände und private Pflegeanbieter wollen am 10. November gegen das geplante Pflegeneuordnungsgesetz protestieren.

Panorama 30. Oktober 2026, 11:17 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Bremer Marktplatz (Archivfoto)
Bremer Marktplatz (Archivfoto) | Foto: AlexdeMad / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Bremer Wohlfahrtsverbände und der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) rufen für Dienstag, 10. November, zu einer Großkundgebung auf dem Bremer Marktplatz auf. Der Protest gegen das geplante Pflegeneuordnungsgesetz soll um 14 Uhr beginnen.

Die Veranstalter verlangen von Bundesregierung und Bundestag, den Gesetzentwurf grundlegend zu überarbeiten. Nach ihren Angaben soll das Gesetz noch in diesem Jahr beschlossen werden und bereits zum 1. Januar in Kraft treten.

Sorge um die Versorgung

Die Verbände befürchten Einschnitte bei Pflegeleistungen und negative Folgen für Pflegebedürftige, Beschäftigte sowie pflegende Angehörige. Nach ihrer Einschätzung könnten außerdem Arbeitsplätze, Tariflöhne und Arbeitsbedingungen in der Pflege beeinträchtigt werden. Konkrete Angaben zum erwarteten Umfang der Kundgebung enthält der Aufruf nicht.

Zur Teilnahme aufgerufen sind unter anderem Pflegefachkräfte, Auszubildende, Pflegebedürftige und Menschen, die Angehörige versorgen. Auch weitere Unterstützer können sich dem Protest anschließen.

Verbände bündeln Protest

An dem Aufruf beteiligt sind die Bremer Wohlfahrtsverbände und der bpa. Die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Bremen vertritt die Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege im Land. Der bpa repräsentiert private Anbieter sozialer Dienste.

Im Mittelpunkt der Kundgebung soll die Forderung nach einer verlässlichen pflegerischen Versorgung stehen. Zugleich wollen die Organisatoren auf die Situation der Beschäftigten und der pflegenden Angehörigen aufmerksam machen.

Schauplatz

Marktplatz, Bremen Große Karte

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