Linke ruft zu Sozialprotest in Bremen auf
Die Linke will sich am Samstag dem DGB-Protest gegen Sozialabbau anschließen. Ihr Demoblock trifft sich um 9.45 Uhr in den Neustadtswallanlagen.
Die Linke Bremen ruft für Samstag, 26. September, zur Teilnahme am DGB-Protest gegen mögliche Kürzungen im Sozialstaat auf. Der gemeinsame Demoblock der Partei soll sich um 9.45 Uhr am Basketballfeld in den Neustadtswallanlagen treffen. Als Beginn der Demonstration nennt die Linke 10 Uhr.
Der Protest ist Teil eines bundesweiten Aktionstags von Gewerkschaften und Sozialverbänden. In 15 Großstädten sind Kundgebungen geplant. Im Mittelpunkt stehen die soziale Sicherung sowie die Bereiche Arbeit, Rente, Gesundheit und Pflege.
Unterschiedliche Zeitangaben
Zum zeitlichen Ablauf in Bremen liegen weiterhin voneinander abweichende Angaben vor. Während die Linke den Beginn auf 10 Uhr datiert, hatte die AWO Bremen für ihre Beteiligung 15.30 Uhr genannt. Ob es sich dabei um unterschiedliche Programmpunkte handelt, geht aus den bisherigen Mitteilungen nicht hervor. Angaben zur Route und zur erwarteten Teilnehmerzahl liegen ebenfalls nicht vor.
Kritik an Kürzungsplänen
Die Bremer Linke fordert, hohe Einkommen und große Vermögen stärker zur Finanzierung des Sozialstaats heranzuziehen. Nach Darstellung der Partei dürften Einsparungen nicht zulasten von Renten, Pflege, Gesundheitsversorgung und sozialer Infrastruktur gehen.
Die stellvertretende Landessprecherin Sofia Heuser wandte sich zudem gegen mögliche Einschränkungen bei Arbeitnehmerrechten. Sie nannte Änderungen am Arbeitszeitgesetz, längere Befristungen und weniger Elterngeld als Beispiele. Landessprecherin Anna Fischer forderte statt geringerer Leistungen eine stärkere Beteiligung vermögender Menschen.
Die Partei ruft Menschen aus Bremen und dem Umland dazu auf, sich dem Protest anzuschließen.
Schauplatz
Originalquelle
Die Linke BremenKommentare
Ihre Meinung zu diesem Artikel. Beiträge erscheinen sofort; die Redaktion liest mit und entfernt, was gegen Recht oder Anstand verstößt.