Oldenburg tritt WHO-Netzwerk für altersfreundliche Städte bei
Oldenburg wird als erste Stadt Niedersachsens Teil des WHO-Netzwerks altersfreundlicher Städte. Am 1. Oktober stellt die Stadt erste Forschungsergebnisse vor.
Oldenburg wird in das weltweite Netzwerk altersfreundlicher Städte und Gemeinden der Weltgesundheitsorganisation WHO aufgenommen. Nach Angaben der Stadt ist Oldenburg die erste Kommune in Niedersachsen und bundesweit die elfte Stadt in dem Zusammenschluss.
Die Aufnahme wird am Donnerstag, 1. Oktober, dem Internationalen Tag der älteren Menschen, bei einer öffentlichen Veranstaltung im Stadtmuseum gewürdigt. Von 15 bis 17 Uhr sind dort auch Ergebnisse einer Befragung älterer Oldenburgerinnen und Oldenburger vorgesehen. Der Eintritt ist frei.
Befragung mit 900 Teilnehmenden
Die Stadt hat das Forschungsprojekt „Altersfreundliches Oldenburg“ gemeinsam mit der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg durchgeführt. Rund 900 ältere Menschen beteiligten sich an einer Befragung zur Frage, wie altersfreundlich die Stadt ist. Dafür wurde ein international verwendeter Fragebogen erstmals ins Deutsche übertragen.
Vorgestellt werden sollen ein Forschungsbericht sowie eine Broschüre mit Ergebnissen eines Workshops zu bestehenden Angeboten und weiteren Ideen. Außerdem erhält die Stadt einen Leitfaden für sogenannte Personas. Dabei handelt es sich um fiktive, auf Daten gestützte Profile, die unterschiedliche Lebenslagen älterer Menschen abbilden. Sie sollen bei Planungen helfen, auch weniger sichtbare oder besonders verletzliche Gruppen einzubeziehen.
Forum soll Beteiligung sichern
Teil der Veranstaltung ist zudem die Vorbereitung eines „Forums altersgerechtes Oldenburg“. Die Plattform soll Bürgerinnen und Bürgern sowie Akteuren aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Wohlfahrtspflege und Wirtschaft einen dauerhaften Austausch ermöglichen. In einem Workshop können die Teilnehmenden über Aufgaben und Arbeitsweise des Forums beraten.
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