Panorama

Oldenburgs Sozialdezernent zieht Bilanz nach erstem Amtsjahr

Jan Bembennek sieht Pflege, demografischen Wandel, Integration und Kinder- und Jugendarbeit als zentrale Aufgaben für Oldenburg.

04. August 2026, 08:27 Uhr 1 Min. Lesezeit 3 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

Oldenburgs Sozialdezernent Jan Bembennek hat nach gut einem Jahr im Amt Pflege, demografischen Wandel, Integration sowie die Kinder- und Jugendarbeit als zentrale Aufgaben der Stadt benannt. Der frühere Bremer Verwaltungsmitarbeiter leitet in Oldenburg das Dezernat für Soziales, Jugend und Gesundheit.

In einer von der Stadt veröffentlichten Bilanz betont Bembennek die Bedeutung von Austausch mit Einrichtungen, Ehrenamtlichen und Bewohnerinnen und Bewohnern. Entscheidungen der kommunalen Sozialpolitik beträfen den Alltag von Familien, jungen Menschen, Älteren, Menschen mit Beeinträchtigungen und Zugewanderten unmittelbar.

Pflege und Alter

Als wichtige Grundlage für die kommenden Jahre nennt Bembennek das Handlungskonzept „Selbstbestimmt und mittendrin“ für ein altersgerechtes Oldenburg. Mit einer älter werdenden Bevölkerung stiegen die Anforderungen an Pflege, Wohnen, Mobilität und gesellschaftliche Teilhabe. Auch Einsamkeit sei ein Thema, das nicht allein ältere Menschen betreffe. Begegnungsorte in den Stadtteilen könnten soziale Kontakte stärken.

Beim Thema Pflege verweist der Dezernent auf fehlende Fachkräfte und eine wachsende Zahl pflegebedürftiger Menschen. Der sogenannte Think Tank Pflege bringt nach Angaben der Stadt Fachleute aus Pflege, Hochschulen und Verwaltung zusammen. Dort sollen konkrete Projekte entwickelt und neue Ansätze erprobt werden.

Quartiere und Integration

Für den gesellschaftlichen Zusammenhalt setzt Bembennek auf Beteiligung in den Quartieren. Die Stadtteilbudgets sollen Bewohnerinnen und Bewohnern ermöglichen, eigene Vorhaben wie Nachbarschaftstreffen, Workshops oder Begegnungsangebote umzusetzen. In der laufenden zweiten Antragsrunde stehen dafür noch Fördermittel bereit.

Integration bleibe ebenfalls eine dauerhafte Aufgabe. Nach Angaben Bembenneks leben in Oldenburg Menschen aus mehr als 150 Nationen. Begegnung, Respekt und ehrenamtliche Unterstützung seien dafür entscheidend.

Orte

Oldenburg

Originalquelle

Stadt Oldenburg

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