Oldenburg prüft Sanierung der Stadtteilbäder bis 2027
Beim letzten Jahresgespräch von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann mit Bürgervereinen standen Bäder, Straßenschäden und Beteiligung im Mittelpunkt.
Die Stadt Oldenburg will den Sanierungsbedarf der Stadtteilbäder in Eversten und Kreyenbrück bis zum ersten Quartal 2027 umfassend untersuchen lassen. Ein Bericht soll den Zustand der Gebäude und der technischen Anlagen erfassen. Danach sollen konkrete Schritte, Zeitpläne und Kosten festgelegt werden.
Das teilten Stadt und Bäderbetriebsgesellschaft beim Jahresgespräch von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann mit der Arbeitsgemeinschaft Stadtoldenburger Bürgervereine (ASTOB) am Dienstagabend mit. Ziel sei es, Schwimmangebote im Oldenburger Süden und Westen langfristig zu erhalten.
Straßen und Verkehr
Ein weiteres Thema waren Schäden an Fahrbahnen. Nach Angaben der Stadt führen häufigere Wechsel zwischen Frost und Tauwetter dazu, dass Wasser in Straßen eindringt und Risse sowie Schlaglöcher entstehen. Das Netz werde regelmäßig kontrolliert, Reparaturen und Erneuerungen erfolgten nach Dringlichkeit.
In den vergangenen Jahren wurden demnach unter anderem die Hauptstraße, die Hundsmühler Straße, der Niedersachsendamm und Abschnitte der Bahnhofsallee erneuert. Weitere größere Vorhaben sind am Langenweg nahe der A 293, am Knotenpunkt Lappan und an der Cloppenburger Straße vorgesehen. Künftig will die Stadt eher ganze Straßenabschnitte sanieren als punktuell auszubessern.
Letzter Austausch
Bei dem rund zweistündigen Treffen ging es außerdem um Fahrradpiktogramme, die Reinigung von Verkehrsschildern, Winterdienst, Müllablagerungen und Verschmutzungen an Brücken. Krogmann betonte, Bürgerinnen und Bürger sollten sich bei Straßenplanung und Stadtentwicklung beteiligen können. Zugleich müssten Vorschläge auf technische, rechtliche und finanzielle Umsetzbarkeit geprüft werden.
Für Krogmann war es das 15. und letzte Jahresgespräch mit den Bürgervereinen in seiner Amtszeit. ASTOB-Vorsitzender Harald Götting zog eine positive Bilanz der langjährigen Gespräche und verwies auf Impulse zu Themen wie Verkehr, Baumschutz, Wohnungsbau und erneuerbaren Energien.
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