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KV Bremen warnt Praxen vor möglichem Rezeptmissbrauch

Die Kassenärztliche Vereinigung Bremen hat Arztpraxen zu besonderer Sorgfalt bei Verordnungen aufgerufen. Anlass ist der Verdacht auf missbräuchlich beschaffte Betäubungsmittelrezepte.

16. September 2026, 00:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
KV Bremen (Archivfoto)
KV Bremen (Archivfoto) | Foto: jackdripper / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Bremen warnt Arztpraxen in Bremen und dem Umland vor einem möglichen Missbrauch von Betäubungsmittelrezepten. Nach Angaben der KV soll eine Patientin in den vergangenen Wochen wiederholt verschiedene Praxen aufgesucht haben, um Verordnungen für starke Schmerzmittel zu erhalten.

Der Verdacht richtet sich darauf, dass durch parallele Arztkontakte innerhalb kurzer Zeiträume geltende Mengenbegrenzungen und Kontrollmechanismen umgangen worden sein könnten. Die KV spricht von einem möglichen sogenannten Ärzte-Hopping.

Besondere Sorgfalt bei Verordnungen

Die betreffende Person habe bei Arztbesuchen Unterlagen zu einer chronischen Schmerzbehandlung vorgelegt und damit Rezepte für opioidhaltige Medikamente erhalten, teilte die KV mit. Opioide sind starke Schmerzmittel, deren Verordnung wegen des Risikos einer Abhängigkeit besonders streng geregelt ist.

Die KV bittet Praxen, bei entsprechenden Auffälligkeiten besonders umsichtig zu handeln. Verdachtsfälle auf Arzneimittelmissbrauch können der Organisation gemeldet werden. Die Hinweise würden vertraulich behandelt und dazu dienen, weitere Praxen rechtzeitig zu informieren.

Hinweise für Praxen

Die Warnung richtet sich an medizinisches Fachpersonal. Für Patientinnen und Patienten enthält die Mitteilung keine konkreten Handlungsanweisungen. Die KV machte keine Angaben dazu, ob Behörden eingeschaltet wurden oder ob sich der Verdacht bereits bestätigt hat.

Originalquelle

KV Bremen

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