Kreisfeuerwehr Oldenburg bündelt Kommunikation für große Einsätze

Feuerwehr-Pressesprecher aus dem Landkreis Oldenburg haben in Wildeshausen über Krisenkommunikation, KI-Recht und neue Schulungen beraten.

Panorama 22. September 2026, 18:34 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Kreisfeuerwehr Oldenburg bündelt Kommunikation für große Einsätze
Foto: Kreisfeuerwehr Oldenburg

Die Feuerwehren im Landkreis Oldenburg wollen ihre Pressearbeit bei Großschadenslagen stärker abstimmen. Pressesprecher und Social-Media-Beauftragte berieten darüber bei ihrem jährlichen Treffen mit den Sprechern der Kreisfeuerwehr in Wildeshausen. Weitere Themen waren künstliche Intelligenz, Urheberrechte und zusätzliche Fortbildungen.

Im Mittelpunkt stand die Kommunikation bei größeren Einsätzen und im Katastrophenfall. In solchen Situationen werden Informationen zentral über die zuständigen Stellen des Landkreises, den Stab und die Technische Einsatzleitung koordiniert. Anschließend können die Feuerwehren die abgestimmten Angaben über ihre eigenen Kanäle verbreiten.

Kommunikation im Krisenfall

Roar Abel vom Deutschen Roten Kreuz erläuterte die Aufgaben des Sachgebiets Presse- und Öffentlichkeitsarbeit innerhalb der Technischen Einsatzleitung. Dazu gehören die Aufbereitung von Informationen für Medien, die Vorbereitung von Pressemitteilungen und die Koordination der öffentlichen Kommunikation. Für diesen Arbeitsbereich werden weitere interessierte Einsatzkräfte gesucht.

Die Kreisfeuerwehrsprecher stellten zudem Empfehlungen zum Umgang mit KI-generierten Inhalten und zum EU AI Act vor. Eine weitere Handreichung befasst sich mit Lizenz- und Nutzungsrechten für Musik in sozialen Netzwerken.

Neue Schulungen geplant

Auch das Ausbildungsangebot des Niedersächsischen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz war Thema. Nach mehrjähriger Pause wurden 2026 wieder drei Module angeboten. Sie behandeln Grundlagen der Pressearbeit, soziale Medien und Interviewtraining. Das Programm soll 2027 fortgesetzt und erweitert werden.

Zusätzlich plant die Kreisfeuerwehr Oldenburg ein eigenes Tagesseminar. Vorgesehen sind rechtliche Grundlagen, Pressearbeit, Social Media sowie die praktische Produktion kurzer Videos und anderer digitaler Inhalte. Die Teilnehmenden wurden dazu nach ihren konkreten Schulungswünschen befragt. Der jährliche Erfahrungsaustausch soll ebenfalls fortgeführt werden.

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