Kolonialismus-Gedenkort: Bremer Initiativen bislang nicht beteiligt
Bremen kommt als Standort für einen Gedenkort für die Opfer des Kolonialismus infrage. Lokale Aktivistinnen und Aktivisten wurden bislang nicht einbezogen.
Ein geplanter Gedenkort für die Opfer des Kolonialismus könnte in Bremen entstehen. Eine Entscheidung über den Standort ist nach den vorliegenden Informationen jedoch noch nicht gefallen.
Für Kritik sorgt das bisherige Vorgehen: Mit Aktivistinnen und Aktivisten aus Bremen, die sich vor Ort mit Kolonialismus und dessen Folgen beschäftigen, wurde bislang nicht gesprochen.
Beteiligung steht aus
Damit zeichnet sich bereits vor einer möglichen Standortentscheidung eine Debatte über die Einbindung lokaler Initiativen ab. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie deren Erfahrungen und Perspektiven in die weitere Planung einfließen sollen.
Konkrete Angaben zur Ausgestaltung des Gedenkorts, zu einem möglichen Standort innerhalb Bremens oder zum weiteren Zeitplan liegen in der Meldung nicht vor. Fest steht bislang lediglich, dass Bremen als möglicher Standort im Gespräch ist.
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taz.deKommentare
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