Kein Exzellenzstatus für Bremen und Oldenburg

Die Northwest Alliance erhält keine institutionelle Förderung. Die Universitäten wollen den Verbund und die Kooperation mit Groningen dennoch fortsetzen.

Panorama 03. Oktober 2026, 12:20 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
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Universität Bremen (Logo) | Foto: Universität Bremen / Wikimedia Commons, gemeinfrei

Die Universitäten Bremen und Oldenburg erhalten für ihre gemeinsame Northwest Alliance keinen Exzellenzstatus. Die Exzellenzkommission von Bund und Ländern lehnte die Bewerbung ab. Das teilten die Hochschulen nach der Entscheidung am Freitag, 2. Oktober, in Bonn mit.

Damit entfällt die beantragte institutionelle Förderung für den Verbund. Bremen und Oldenburg hatten sich unter bundesweit elf Hochschulen und Hochschulverbünden um einen von bis zu fünf neuen Förderplätzen beworben.

Zusammenarbeit wird fortgesetzt

Beide Universitäten wollen ihre Kooperation trotz der Absage weiterführen und ausbauen. Das gilt auch für die Zusammenarbeit mit der Rijksuniversiteit Groningen. Der Präsident der Universität Oldenburg, Ralph Bruder, kündigte zudem an, eine Teilnahme an der nächsten Runde der Exzellenzstrategie im Blick zu behalten.

Auch Bremens Rektorin Jutta Günther erklärte, die Ziele der Northwest Alliance blieben bestehen. Von der Förderung hatten sich die Hochschulen zusätzliche Möglichkeiten für den Ausbau ihres gemeinsamen Verbunds versprochen.

Vier Cluster bleiben

Unberührt von der Entscheidung bleiben vier bereits bewilligte Exzellenzcluster. Sie gehören seit Anfang 2026 zur Northwest Alliance und werden weiterhin gefördert. Die Forschungsprojekte befassen sich mit Hörforschung, Tiernavigation, Material- und Produktionsforschung sowie Meeresforschung. Mindestens drei solcher Cluster waren Voraussetzung für die Bewerbung als Universitätsverbund.

Der gemeinsame Antrag war im November 2025 beim Wissenschaftsrat eingereicht worden. Mit der Northwest Alliance wollen die Hochschulen ihre Forschung unter anderem bei künstlicher Intelligenz, Krankheitsprävention und gesellschaftlichem Zusammenhalt enger verzahnen.

Politik setzt auf Verbund

Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs und Bremens Wissenschaftssenatorin Henrike Müller bedauerten die Entscheidung. Beide verwiesen zugleich auf die bestehende Zusammenarbeit und die vier Exzellenzcluster. Die Kooperation solle unabhängig vom Ausgang des Wettbewerbs fortbestehen.

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