Handelskammer bedauert Aus für Exzellenzverbund

Bremen und Oldenburg erhalten keinen Exzellenzstatus. Die Handelskammer fordert dennoch eine Fortsetzung der Northwest Alliance.

Panorama 02. Oktober 2026, 02:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Universität Bremen (Logo)
Universität Bremen (Logo) | Foto: Universität Bremen / Wikimedia Commons, gemeinfrei

Die Handelskammer Bremen bedauert die Absage an den geplanten Exzellenzverbund der Universitäten Bremen und Oldenburg. Die Exzellenzkommission von Bund und Ländern hatte am Freitag entschieden, die gemeinsame Bewerbung der beiden Hochschulen nicht zu berücksichtigen. Damit erhält die „Northwest Alliance“ keine institutionelle Förderung im Rahmen der Exzellenzstrategie.

Die beiden Universitäten hatten sich in einem Feld von elf Hochschulen und Verbünden um einen von bis zu fünf neuen Plätzen beworben. Handelskammer-Präses André Grobien bezeichnete das Ergebnis als enttäuschend. Es sei jedoch keine Bewertung der wissenschaftlichen Qualität an den Standorten Bremen und Oldenburg.

Vier Cluster gefördert

Nach Angaben der Handelskammer werden vier Exzellenzcluster an den beiden Universitäten bis Ende 2032 unterstützt. Exzellenzcluster sind Forschungsverbünde, in denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen an ausgewählten Schwerpunkten arbeiten. Die Kammer sieht darin einen Beleg für die Leistungsfähigkeit der Forschung im Nordwesten.

Unabhängig von der Absage soll die Zusammenarbeit innerhalb der Northwest Alliance fortgesetzt werden. Neben den Universitäten Bremen und Oldenburg ist daran auch die Rijksuniversiteit Groningen beteiligt. Der Hochschulverbund verbindet damit Partner aus Niedersachsen, Bremen und den Niederlanden.

Unterstützung für Bremen

Die Handelskammer fordert die beteiligten Hochschulen und die Politik auf, die Kooperation weiter auszubauen. Für die regionale Wirtschaft seien Forschung, Wissenstransfer und die Ausbildung von Fachkräften wichtige Standortfaktoren. Zudem könnten wissenschaftliche Erkenntnisse Innovationen und Unternehmensgründungen fördern.

Grobien sprach sich zugleich für eine verlässliche Unterstützung der Universität Bremen durch das Land aus. Trotz der abgelehnten Bewerbung sollten Forschung und der Austausch zwischen Hochschulen und Wirtschaft gemeinsam weiterentwickelt werden.

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