Journalistenverbände warnen vor Stellenabbau nach Förderstopp
Zwei slowenische Journalistenorganisationen sehen nach dem Stopp staatlicher Ausschreibungen Risiken für Beschäftigte in Medienhäusern.
Der Verband der Journalisten Sloweniens und die Journalisten-Gewerkschaft Sloweniens warnen vor Folgen eines Förderstopps durch das Kulturministerium. Nach Angaben der beiden Organisationen könnten Arbeitsplätze im Journalismus betroffen sein. Sie halten Entlassungen für möglich und befürchten eine höhere Belastung für die verbleibenden Beschäftigten.
Auslöser ist die Entscheidung des Ministeriums, Ausschreibungen zur Kofinanzierung von Journalistengehältern vorerst auszusetzen. Ebenfalls betroffen sind jährliche digitale Vereinbarungen, deren genauer Umfang in der Mitteilung nicht näher erläutert wird.
Sorge um Redaktionen
Die Verbände sehen die Finanzierung journalistischer Arbeit durch die Entscheidung geschwächt. Fallen geplante Mittel weg, könne dies nach ihrer Einschätzung unmittelbar auf die Personalplanung der Medienunternehmen durchschlagen. Als mögliche Konsequenzen nennen sie den Abbau von Stellen sowie zusätzliche Aufgaben für Beschäftigte, die in den Redaktionen bleiben.
Wie lange die Ausschreibungen ausgesetzt bleiben und ob es Ersatzregelungen geben soll, geht aus der vorliegenden Mitteilung nicht hervor. Auch zu der Zahl potenziell betroffener Arbeitsplätze liegen keine Angaben vor.
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