„Klimaflucht“ macht Geschichten im Lilienthaler Alltag sichtbar
14 Figuren erzählen bis 30. Oktober in drei öffentlichen Gebäuden in Lilienthal von Menschen, die mit Folgen des Klimawandels leben.
Die Wanderausstellung „KLIMAFLUCHT“ ist vom 15. September bis zum 30. Oktober in Lilienthal zu sehen. An insgesamt 14 kleinen Figuren werden persönliche Geschichten von Menschen erzählt, deren Leben durch Folgen des Klimawandels geprägt ist.
Die Figuren stehen nicht in einem einzelnen Ausstellungsraum, sondern sind im Rathaus, in Murkens Hof und im Alten Amtsgericht verteilt. Sie können während der jeweiligen Öffnungszeiten der Gebäude entdeckt werden.
Geschichten per QR-Code
Jede Figur verweist auf eine Biografie aus einer anderen Weltregion. Kurze Texte und QR-Codes liefern weitere Informationen; über die Codes lassen sich die Geschichten der porträtierten Menschen auch anhören. Die Ausstellung der Deutschen Klimastiftung zeigt, wie unterschiedlich Klimafolgen Menschen treffen können.
Nach Angaben von Klimaschutzmanagerin Neele Meyer knüpft die Schau auch an Erfahrungen vor Ort an. Viele Menschen in Lilienthal hätten beim Hochwasser 2023/24 unmittelbare Folgen extremer Wetterereignisse erlebt. Zugleich machten die dargestellten Biografien deutlich, dass Klimafolgen in anderen Teilen der Welt bereits existenzbedrohend sein können.
Sieben Wochen in Lilienthal
„KLIMAFLUCHT“ existiert auch als größere Fassung, die durch Deutschland reist. In Lilienthal wird nun die kleinere Variante gezeigt. Ein gesonderter Ausstellungsbesuch ist nicht erforderlich: Die Figuren sind in den drei Gebäuden in den normalen Öffnungszeiten zugänglich.
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