Ausstellung in Cuxhaven erinnert an Opfer rechter Gewalt
Im Cuxhavener Rathaus beginnt am 21. September eine Ausstellung über Todesopfer rechter Gewalt in Niedersachsen. Zur Eröffnung spricht Antisemitismusbeauftragter Gerhard Wegner.
In der Bürgerhalle des Rathauses Cuxhaven wird am Montag, 21. September, die Ausstellung „Erinnern heißt Kämpfen! – Zwischen Anerkennung und Vergessen“ eröffnet. Sie widmet sich Menschen, die seit 1990 in Niedersachsen durch rechte Gewalt getötet wurden. Die Eröffnung beginnt um 17 Uhr.
Die Schau stellt die Biografien der Betroffenen in den Mittelpunkt. Sie soll die Menschen hinter statistischen Angaben sichtbar machen und auch die Folgen für Angehörige thematisieren.
Vortrag nach der Eröffnung
Im Anschluss ist ab voraussichtlich 18 Uhr ein Vortrag von Gerhard Wegner geplant. Der niedersächsische Landesbeauftragte gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens spricht über „Antisemitismus – die doppelte deutsche Verantwortung“.
Begleitet wird die Ausstellung bei der Polizeiinspektion Cuxhaven von Polizeioberkommissarin Britta Schumann in ihrer Funktion als Demokratiepatin. Die Veranstaltung verbindet das Gedenken an Opfer rechter Gewalt mit Themen wie Rechtsextremismus, Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit.
Bis 9. Oktober zu sehen
Die Ausstellung läuft bis zum 9. Oktober in der Bürgerhalle des Rathauses Cuxhaven. Entwickelt wurde sie von Mobiler Beratung Niedersachsen, Betroffenenberatung Niedersachsen und Distance – Ausstieg Rechts Niedersachsen. Gefördert wurde das Projekt durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ sowie das Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen.
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Polizei CuxhavenKommentare
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