Hans-Koschnick-Haus in Gröpelingen wird abgerissen

Die städtische Entwicklungsgesellschaft BRESTADT soll die seit Jahren verfallene Immobilie zurückbauen. Der Kaufvertrag ist bereits geschlossen.

Panorama 01. November 2026, 14:12 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Logo: BRESTADT
Logo: BRESTADT | Foto: BRESTADT, Markenlogo

Das Hans-Koschnick-Haus an der Geeststraße 134 in Bremen-Gröpelingen soll abgerissen werden. Bausenatorin Özlem Ünsal hat die städtische Entwicklungsgesellschaft BRESTADT mit dem Rückbau beauftragt. Der Kaufvertrag mit dem bisherigen Eigentümer wurde bereits geschlossen.

Für die BRESTADT ist es der erste offizielle Auftrag zur Entwicklung eines Quartiers. Bislang arbeitet die Gesellschaft unter anderem an den Innenstadtprojekten Bremer Hof und ehemaliges Horten-Kaufhaus.

Seit Jahren unbewohnbar

Das Wohn- und Geschäftshaus entstand Anfang des 20. Jahrhunderts und prägte über Jahrzehnte sein Umfeld. Nach einem Brand vor mehr als 20 Jahren blieb das Gebäude leer. Ein Baustopp und ausgebliebene Instandsetzungen verschärften den Verfall. Die Bausubstanz gilt seit Jahren als nicht mehr bewohnbar.

Mit dem Abriss will die Stadt die Situation an dem Standort verbessern und Platz für eine neue Nutzung schaffen. Welche konkrete Entwicklung für das Grundstück vorgesehen ist, geht aus der Mitteilung nicht hervor.

Verbindung zu Hans Koschnick

Das Gebäude befand sich lange im Besitz der Familie des früheren Bremer Bürgermeisters Hans Koschnick. Er wuchs in Gröpelingen auf und stand von 1967 bis 1985 als Präsident des Senats an der Spitze der Bremer Landesregierung.

Ünsal bezeichnete das Haus als einen seit Jahren schwierigen Ort im Stadtteil. Die Stadt wolle bei verfallenden Problemimmobilien eingreifen, wenn diese ihr Umfeld belasteten. Der Rückbau markiere zugleich den Beginn des ersten Quartiersentwicklungsauftrags der BRESTADT in Gröpelingen.

Schauplatz

Geeststraße 134, Bremen Große Karte

Orte

Gröpelingen

Teilen

Kommentare

Ihre Meinung zu diesem Artikel. Beiträge erscheinen sofort; die Redaktion liest mit und entfernt, was gegen Recht oder Anstand verstößt.

Den ersten Kommentar schreiben

Mit dem Absenden werden Name, Kommentar und Zeitpunkt öffentlich angezeigt. E-Mail-Adresse und IP-Adresse bleiben intern; die IP-Adresse wird nach 30 Tagen gelöscht.

Verwandte Artikel

Impressum · Datenschutz