Grün-Gold-Club führt Regeln für KI und Vereinsauftritt ein
Der Bremer Tanzsportverein macht einen Styleguide und eine Richtlinie für den Einsatz künstlicher Intelligenz verbindlich.
Der Grün-Gold-Club Bremen hat neue Vorgaben für seine Kommunikation beschlossen. Seit Anfang November sind ein Styleguide und eine Richtlinie für den Einsatz künstlicher Intelligenz im Verein verbindlich. Beide Dokumente richten sich unter anderem an Mitglieder, Eltern, das Trainerteam und Partner des Clubs.
Der Styleguide regelt den öffentlichen Auftritt des Vereins. Er enthält Vorgaben für die Schreibweise und Verwendung des Vereinsnamens sowie für Logo, Farben und weitere gestalterische Elemente. Damit sollen Veröffentlichungen des Grün-Gold-Clubs über unterschiedliche Medien und Bereiche hinweg einem einheitlichen Erscheinungsbild folgen.
Grenzen für KI-Nutzung
Die zweite Richtlinie legt fest, für welche Aufgaben KI-Anwendungen genutzt werden können. Als mögliche Einsatzfelder nennt der Verein das Erstellen und Überarbeiten von Texten, Übersetzungen, die Entwicklung von Ideen und organisatorische Arbeiten. Die Verantwortung für die Ergebnisse soll weiterhin bei den beteiligten Menschen liegen.
Besonderes Gewicht legt der Club auf den Schutz persönlicher und vertraulicher Informationen. Die Vorgaben beziehen sich außerdem auf Urheberrechte sowie Bild- und Persönlichkeitsrechte. Für Namen, Bilder und weitere Daten von Kindern und Jugendlichen gelten nach Angaben des Vereins besonders strenge Maßstäbe.
Dokumente öffentlich zugänglich
Mit den Regeln will der Verein Zuständigkeiten klären und Orientierung für den Umgang mit digitalen Werkzeugen geben. Zugleich sollen die Vorgaben verhindern, dass beim Einsatz neuer Technik Rechte und Interessen betroffener Personen verletzt werden. Der Styleguide und die KI-Richtlinie wurden im Downloadbereich „Satzung und Dokumente“ auf der Internetseite des Grün-Gold-Clubs veröffentlicht.
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