Großübung in Bremerhaven: Klinikum probt Versorgung vieler Verletzter
Feuerwehr, Hilfsorganisationen und Klinikum trainieren am 7. November einen Großeinsatz. Die reguläre Notfallversorgung bleibt gesichert.
Das Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide beteiligt sich am Samstag, 7. November 2026, an einer stadtweiten Großübung unter Leitung der Feuerwehr. Am Vormittag werden deshalb vor allem rund um die Zentrale Notaufnahme Teile des Übungsgeschehens sichtbar sein. Die reguläre Versorgung von Notfällen soll währenddessen uneingeschränkt weiterlaufen.
Feuerwehr, Rettungsdienst und Hilfsorganisationen wollen ihre Abläufe bei einer komplexen Schadenslage überprüfen. Sowohl hauptamtliche als auch ehrenamtliche Einsatzkräfte nehmen daran teil.
Viele Verletzte simuliert
Zum Szenario gehört ein sogenannter Massenanfall von Verletzten, kurz MANV. Damit bezeichnen Einsatzkräfte eine Lage, in der gleichzeitig so viele Menschen versorgt werden müssen, dass besondere organisatorische Maßnahmen erforderlich sind.
Speziell vorbereitete Laiendarsteller übernehmen die Rollen der Verletzten. Nach der ersten Versorgung am Übungsort bringt der Rettungsdienst der Feuerwehr sie zum Klinikum. Dort trainieren die Beschäftigten die Aufnahme und weitere medizinische Versorgung einer größeren Zahl von Patienten.
Gefahrstoffunfall im Fischereihafen
Ausgangspunkt der Übung mit dem Namen „Toxic Catch 2026“ ist ein angenommener Gefahrstoffunfall auf einem Betriebsgelände im Fischereihafen. Ein Stoffaustritt wird mit Theaternebel dargestellt. Reale Gefahrstoffe kommen dabei nicht zum Einsatz. Nach Angaben der Feuerwehr besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.
Die Beteiligten prüfen mit der Übung, ob die Einsatzkonzepte und die Zusammenarbeit zwischen Gefahrenabwehr, Rettungsdienst, Hilfsorganisationen und Krankenhaus auch bei einer größeren Zahl Verletzter funktionieren.
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Klinikum Bremerhaven-ReinkenheideKommentare
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