Gesundheit Nord erwartet Defizit von rund 20 Millionen Euro
Der kommunale Klinikverbund Gesundheit Nord rechnet bis Jahresende mit einem Fehlbetrag von etwa 20 Millionen Euro. Auch bis 2028 könnten höhere Finanzbedarfe entstehen.
Die Gesundheit Nord (GeNo) erwartet bis zum Ende dieses Jahres ein Defizit von rund 20 Millionen Euro. Nach Angaben von Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard informierte die Geschäftsführung das Gesundheitsressort am Sonntagabend über die Prognose.
Als Gründe nannte die GeNo sinkende Erlöse und steigende Kosten. Der Finanzausschuss des Aufsichtsrats wurde am 2. September in einer Sondersitzung über die wirtschaftliche Lage des kommunalen Klinikverbunds unterrichtet.
Höherer Bedarf bis 2028
Die Geschäftsführung teilte dem Ressort am Mittwoch zudem mit, dass der Finanzbedarf bis Ende 2028 deutlich über dem nun erwarteten Jahresdefizit liegen werde. Damit sollten auch Folgen des Beitragsstabilisierungsgesetzes aufgefangen werden, das ab 2027 greifen soll.
Das Gesundheitsressort prüft und bewertet die vorgelegten Angaben nach Angaben der Senatorin derzeit. Erst danach sollen Schlussfolgerungen gezogen werden. Konkrete Summen für den zusätzlichen Finanzbedarf bis 2028 nannte das Ressort nicht.
Finanzlage im Fokus
Die wirtschaftliche Situation der GeNo steht seit Längerem im politischen Fokus. Bereits zuvor war über einen möglichen Fehlbetrag in ähnlicher Größenordnung berichtet worden. Die aktuelle Mitteilung der Senatorin bestätigt nun die erwartete Größenordnung für das laufende Jahr und verweist zugleich auf weiteren Finanzierungsbedarf in den kommenden Jahren.
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Senatspressestelle BremenKommentare
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