Ganderkesee: Keine Hinweise auf Sabotage am Umspannwerk
Nach bundesweiten Vorfällen an Umspannwerken wird nach einem möglichen Einzeltäter gefahndet. Für die Anlage in Ganderkesee gibt es weiter keine Hinweise auf einen Anschlag.
Nach den jüngsten Vorfällen an mehreren Umspannwerken in Deutschland prüfen Ermittler einen möglichen Zusammenhang. Nach einem Medienbericht könnte ein einzelner Mann für Angriffe und versuchte Sabotage verantwortlich sein. Die Echtheit eines ihm zugeschriebenen Bekennerschreibens ist demnach noch nicht geklärt.
Der Verfasser des Schreibens distanziert sich nach Angaben des Berichts von der linken Szene. Die Ermittlungen und die Fahndung nach dem Mann laufen weiter. Belastbare Angaben zu seiner möglichen Beteiligung an einzelnen Vorfällen liegen bislang nicht vor.
Entwarnung für Ganderkesee
Für das Umspannwerk am Schlutterweg in Ganderkesee gibt es weiterhin keine Hinweise auf einen Einbruch oder einen Anschlag. Eine Streife hatte dort einen geöffneten Schaltschrank entdeckt. Daraufhin durchsuchten Polizei und weitere Einsatzkräfte das Gelände. Auch ein Hubschrauber, Diensthunde und das Technische Hilfswerk kamen zum Einsatz.
Bei der Überprüfung fanden die Kräfte keine Anzeichen für eine Sabotage. Ob die bundesweit gemeldeten Fälle miteinander verbunden sind und welche Bedeutung das mutmaßliche Bekennerschreiben hat, ist weiterhin offen.
Ermittlungen dauern an
Umspannwerke gehören zur kritischen Infrastruktur, weil sie für die Stromversorgung wichtig sind. Gerade deshalb hatten die Behörden den Fund in Ganderkesee zunächst mit umfangreichen Maßnahmen abgeklärt. Eine Störung der Stromversorgung wurde dort nicht bekannt.
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N-tv.deKommentare
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