Ermittler prüfen Sabotage-Serie an Umspannwerken
Nach mehreren Vorfällen an Umspannwerken, darunter im Raum Bremen, ermitteln Polizei und Staatsschutz wegen möglicher Sabotage.
Nach mehreren mutmaßlichen Angriffen auf Umspannwerke innerhalb weniger Tage ermitteln Polizei und Staatsschutz. Nach Angaben der vorliegenden Meldung wurden bundesweit vier Vorfälle registriert, darunter Einsätze im Raum Bremen und bei Aachen.
Ob die Ereignisse miteinander zusammenhängen und tatsächlich gezielte Sabotage dahintersteckt, ist demnach Gegenstand der Ermittlungen. Genannt werden unter anderem Kurzschlüsse, Raketen und Bekennerschreiben. Einzelheiten zu den jeweiligen Tatorten, möglichen Schäden oder Tatverdächtigen gehen aus der Meldung nicht hervor.
Vorfall in Ganderkesee
In Ganderkesee hatte ein geöffneter Schaltschrank an einem Umspannwerk am Schlutterweg bereits einen umfangreichen Sucheinsatz ausgelöst. Polizei, Diensthunde, ein Hubschrauber und das Technische Hilfswerk überprüften damals das Gelände.
Hinweise auf einen Einbruch oder einen Anschlag fanden die Einsatzkräfte dort nach bisherigen Polizeiangaben nicht. Eine Verbindung dieses Einsatzes zu den nun bundesweit gemeldeten mutmaßlichen Sabotagefällen ist auf Grundlage der vorliegenden Informationen nicht bestätigt.
Kritische Infrastruktur im Fokus
Umspannwerke sind Teil der Stromversorgung und zählen zur kritischen Infrastruktur. Entsprechend werden auffällige Vorkommnisse an solchen Anlagen besonders geprüft. Zu den laufenden Ermittlungen und einem möglichen Tatverdächtigen liegen keine weiteren gesicherten Angaben vor.
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