Galerie Goethe45 zeigt Bremerhaven durch Werner Behrmanns Augen
Radierungen des 2025 verstorbenen Künstlers Werner Behrmann zeigen Stadtbilder und Menschen aus seiner Wahlheimat Bremerhaven.
Die Galerie Goethe45 zeigt Radierungen des 2025 verstorbenen Künstlers Werner Behrmann. Unter dem Titel „Werner Behrmann, Erinnerungen“ richtet die Ausstellung den Blick auf Bremerhaven, seine Menschen und die Atmosphäre der Stadt. Der Eintritt ist frei.
Behrmann hielt in seinen Arbeiten das Stadtbild seiner Wahlheimat aus persönlicher Perspektive fest. Einen Teil seines Lebens verbrachte er selbst in der Goethestraße. Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit Fernando Valero Delgado.
Zeuge des Wiederaufbaus
Beruflich war Behrmann zunächst bei der Firma Kistner tätig. Später arbeitete er beim Amt für Straßen- und Brückenbau. Dadurch erlebte er die städtebaulichen Veränderungen Bremerhavens in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg aus unmittelbarer Nähe.
Seine Radierungen verbinden diese Erfahrungen mit Beobachtungen des Alltags. Im Mittelpunkt stehen nicht allein Gebäude und Straßen. Auch Menschen und die besondere Stimmung der Hafenstadt prägen seine Motive. Die Galerie macht damit Behrmanns individuellen Blick auf die Entwicklung Bremerhavens öffentlich zugänglich.
Öffnungszeiten der Ausstellung
Besucherinnen und Besucher können die Arbeiten dienstags, donnerstags und sonntags jeweils von 16 bis 18 Uhr in der Galerie Goethe45 sehen. Ein Zeitraum für die Ausstellung wurde in der Ankündigung nicht genannt.
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