Brockmöller-Fotos zeigen den Wandel im Bremer Norden
Eine Ausstellung in Vegesack zeigt historische Aufnahmen von Werften, Fabriken, Schiffen und dem Alltag zwischen Vegesack und Farge.
Historische Ansichten von Werften, Fabriken und dem Schiffsverkehr auf der Weser sind ab Donnerstag, 1. Oktober, im Gustav-Heinemann-Bürgerhaus zu sehen. Die Fotoausstellung widmet sich dem Werk des Bremer Fotografen Hans Brockmöller und seinen Aufnahmen aus dem Bremer Norden.
Eröffnet wird die Schau um 17 Uhr. Folkert Gerrelts übernimmt die Begrüßung. Anschließend ist ein gemeinsames Beisammensein vorgesehen.
Blick vom Schwimmkran
Ein Teil der gezeigten Bilder entstand Anfang der 1950er Jahre bei einer ungewöhnlichen Fahrt: Brockmöller reiste auf den Auslegern eines Schwimmkrans die Weser hinab in Richtung Bremerhaven. Von der erhöhten Position fotografierte er unter anderem Industrieanlagen, Werften und Schiffe auf dem Fluss.
Die Fahrt blieb nicht sein einziger fotografischer Einsatz im Bremer Norden. Über einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren dokumentierte Brockmöller die Entwicklung des Stadtbildes zwischen Vegesack und Farge. Seine Bilder hielten sowohl die damalige Industrie als auch das tägliche Leben der Menschen fest.
Industrie und Alltag
Zu seinen Motiven gehörten die Heringslogger am Lesumpier sowie Arbeits- und Lebenswelten, die das Bild der Weserorte prägten. Die Ausstellung verbindet damit Ansichten bekannter Schauplätze mit Momentaufnahmen aus dem Alltag. Brockmöller lebte von 1911 bis 1977.
Die Fotografien sind bis Dienstag, 27. Oktober, im Gustav-Heinemann-Bürgerhaus zu sehen. Geöffnet ist die Ausstellung montags bis donnerstags jeweils von 8.30 bis 18.30 Uhr. Samstags kann sie zwischen 8.30 und 13.30 Uhr besucht werden.
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