Bremen-Nord im Wandel: Brockmöller-Fotos in Vegesack
Eine Ausstellung in Vegesack zeigt Hans Brockmöllers Aufnahmen von Werften, Fabriken, Schiffen und dem Alltag in Bremen-Nord.
Historische Ansichten von Bremen-Nord sind ab Donnerstag, 1. Oktober, im Gustav-Heinemann-Bürgerhaus in Vegesack zu sehen. Die Fotoausstellung „Von der Brücke bis zum Bunker“ widmet sich dem Werk des Bremer Fotografen Hans Brockmöller. Sie läuft bis Dienstag, 27. Oktober 2026.
Die Eröffnung beginnt am 1. Oktober um 17 Uhr. Folkert Gerrelts übernimmt die Begrüßung. Danach ist ein gemeinsames Beisammensein vorgesehen.
Blick vom Schwimmkran
Ausgangspunkt der gezeigten Bildserie ist eine Weserfahrt zu Beginn der 1950er Jahre. Brockmöller fuhr damals auf den Auslegern eines Schwimmkrans flussabwärts in Richtung Bremerhaven. Aus erhöhter Position fotografierte er unter anderem Werften, Fabrikanlagen und den Schiffsverkehr auf der Weser.
In den folgenden zwei Jahrzehnten kehrte der 1911 geborene Fotograf regelmäßig in den Bremer Norden zurück. Seine Aufnahmen dokumentieren den Wandel des Stadtbildes zwischen Vegesack und Farge. Neben Industrieanlagen hielt er auch Heringslogger am Lesumpier fest.
Industrie und Alltag
Die Ausstellung beschränkt sich nicht auf Architektur und Arbeitswelten. Brockmöller fotografierte ebenso Menschen in ihrem Alltag. Dadurch zeigen die Bilder unterschiedliche Seiten des Lebens entlang der Weser und dokumentieren Veränderungen über einen längeren Zeitraum. Der Fotograf starb 1977.
Geöffnet ist die Ausstellung montags bis donnerstags jeweils von 8.30 bis 18.30 Uhr. Samstags können die Fotografien von 8.30 bis 13.30 Uhr besichtigt werden. Für Freitag und Sonntag sind in der Ankündigung keine Öffnungszeiten genannt.
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