Erster Bericht bündelt Bremens Tierschutzarbeit
Die Landesbeauftragte für Tierschutz hat ihren ersten Tätigkeitsbericht vorgelegt. Er dokumentiert Schwerpunkte der Jahre 2022 bis 2025.
Die Landesbeauftragte für Tierschutz im Land Bremen hat ihren ersten kombinierten Tätigkeits- und Tierschutzbericht vorgelegt. Die Deputation für Gesundheit, Pflege und Verbraucherschutz stellte das Papier am Dienstag vor. Es erfasst die Arbeit der Stelle von 2022 bis 2025.
Die Beauftragte berät senatorische Behörden und andere Institutionen zu fachlichen und rechtlichen Fragen des Tierschutzes. Dazu gehören Stellungnahmen, Gutachten und Handlungskonzepte. Eingebunden war sie unter anderem in Vorhaben zu einem Sachkundenachweis für Hundehalter sowie zu einer Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für freilaufende Katzen.
Beratung für mehrere Ressorts
Prof. Dr. Sibylle Wenzel berät das Gesundheitsressort zu konkreten Tierschutzfragen. Beim Umweltressort geht es um Wildtiere und Stadttauben, beim Innenressort um das Hundegesetz sowie um die Kastration, Kennzeichnung und Registrierung von Katzen. Auch bei Bauvorhaben soll ihre Expertise zum Schutz von Tieren einfließen.
Seit dem Sommersemester 2025 bietet die Beauftragte zudem an der Universität Bremen ein Wahlmodul zum Tierschutzrecht für Jurastudierende an. Sie führt außerdem die Geschäfte des Tierschutzbeirats. Dieser berät seit Ende 2024 auf Grundlage einer überarbeiteten Satzung und Geschäftsordnung.
Stelle seit 2022 besetzt
Die Stelle war nach Beschlüssen der zuständigen Deputationen im September 2021 eingerichtet und zum 1. August 2022 besetzt worden. Neben Wenzel gehören eine juristische Referentin und eine Sachbearbeiterin zum Stabsbereich. Die Landesbeauftragte hat vor allem eine beratende Aufgabe und ist auch Ansprechpartnerin für Bürgerinnen und Bürger.
Der Bericht verweist zudem auf den Bremer Tierschutzpreis, der im November 2025 erstmals seit 2009 vergeben wurde. Der vollständige Bericht ist auf der Internetseite des Gesundheitsressorts abrufbar.
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Senatspressestelle BremenKommentare
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