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Bremen präsentiert ersten bundesweiten Abschlussbericht zur Istanbul-Konvention

Bremen schließt 71 von 75 Maßnahmen des Landesaktionsplans zur Istanbul-Konvention ab.

03. März 2026, 13:31 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert

Bremen schließt 71 von 75 Maßnahmen des Landesaktionsplans zur Istanbul-Konvention ab.

Der heute von Senatorin Claudia Bernhard vorgestellte Abschlussbericht des Bremer Landesaktionsplans zur Umsetzung der Istanbul-Konvention zeigt, dass 71 von 75 Maßnahmen erfolgreich umgesetzt wurden. Dies ist der erste derartige Bericht eines Bundeslandes in Deutschland. Der Plan, der im März 2022 beschlossen wurde, zielt darauf ab, Frauen und Kinder besser vor Gewalt zu schützen. Für das Jahr 2026 stellt der Senat etwa 1,1 Millionen Euro zur Verfügung, um die Maßnahmen weiterzuführen.

Senatorin Bernhard betonte die Bedeutung des Bremer Betroffenenbeirats, der als erster seiner Art in Deutschland und der EU Erfahrungswissen von Expert:innen in die Umsetzung einbezogen hat. Zu den Meilensteinen zählt die Eröffnung der Gewaltschutzambulanz am Klinikum Bremen-Mitte im April 2024 sowie die Ausweitung des Angebots auf Bremerhaven im September 2025.

Weitere Maßnahmen umfassen Gewaltschutzkonzepte für Kitas, Schulen und Unterkünfte für Geflüchtete. Auch im Bereich Täterarbeit und Gefährdungsmanagement wurden Fortschritte erzielt, um Hochrisikofälle frühzeitig zu identifizieren.

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