Einheitsgottesdienst im Bremer Dom setzt auf gemeinsamen Mut
Mit einem ökumenischen Gottesdienst haben die zentralen Feiern zum Tag der Deutschen Einheit begonnen. Als Leitbild dienten die Bremer Stadtmusikanten.
Mit einem ökumenischen Gottesdienst im St. Petri Dom haben am Samstag die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit begonnen. Rund 1.000 geladene Gäste nahmen an der Zeremonie teil, darunter Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Die beteiligten Geistlichen warben dafür, gesellschaftliche Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Als Sinnbild griffen sie das Märchen von den Bremer Stadtmusikanten auf: Die vier Tiere überwinden ihre zunächst aussichtslose Lage, indem sie zusammenhalten und ihre unterschiedlichen Fähigkeiten verbinden.
Gemeinschaft als Leitmotiv
Die Geschichte der Stadtmusikanten diente damit als Bremer Bezugspunkt für die Botschaft des Gottesdienstes. Im Mittelpunkt stand der Gedanke, dass gemeinsame Stärke nicht trotz, sondern gerade wegen unterschiedlicher Voraussetzungen entstehen kann.
Der ökumenische Gottesdienst bildete den feierlichen Auftakt des Programms am Tag der Deutschen Einheit. Zu den zentralen Feierlichkeiten werden Vertreter der Verfassungsorgane, der Landesregierungen und der Parlamente erwartet.
Übertragung aus dem Dom
Der Dom war aus Sicherheitsgründen nur für geladene Gäste zugänglich. Das ZDF übertrug den Gottesdienst live. Besucherinnen und Besucher des Bürgerfestes konnten die Feier außerdem auf Großbildschirmen an Bühnen in der Bremer Innenstadt verfolgen.
Das Bürgerfest läuft über drei Tage und umfasst mehr als 600 Veranstaltungen. Das Festgebiet erstreckt sich vom Hauptbahnhof bis zur Weser sowie von der Überseeinsel bis zum Weserstadion. Zum Programm gehören Konzerte, politische Begegnungen, gastronomische Angebote und Mitmachaktionen.
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Der TagesspiegelKommentare
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