Einheitsfeier im Bremer Dom: Stadtmusikanten stehen für Zusammenhalt
Mit einem ökumenischen Gottesdienst im St. Petri Dom haben die zentralen Feiern zum Tag der Deutschen Einheit begonnen.
Mit einem ökumenischen Gottesdienst im Bremer St. Petri Dom haben am Samstag die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit begonnen. Rund 1.000 geladene Gäste nahmen daran teil. Unter ihnen war Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Im Mittelpunkt der Zeremonie stand der gesellschaftliche Zusammenhalt. Die beteiligten Geistlichen riefen dazu auf, aktuelle Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen und unterschiedliche Fähigkeiten miteinander zu verbinden.
Gemeinschaft als Leitbild
Als Sinnbild diente das Märchen von den Bremer Stadtmusikanten. Esel, Hund, Katze und Hahn befinden sich zunächst jeweils in einer schwierigen Lage. Gemeinsam gewinnen sie jedoch neue Zuversicht und können sich gegen Widerstände behaupten. Dieses Motiv übertrugen die Geistlichen auf das Zusammenleben in Deutschland.
Der Gottesdienst war ökumenisch gestaltet. Damit beteiligten sich verschiedene christliche Konfessionen gemeinsam an der Eröffnung des offiziellen Programms zum Einheitstag.
Zentrale Feiern in Bremen
Bremen richtet 2026 die bundesweiten Feierlichkeiten zum Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung aus. Anlass ist der Vorsitz des Landes im Bundesrat. Neben dem Gottesdienst gehören ein Bürgerfest sowie politische und kulturelle Veranstaltungen zum Programm.
Das Fest läuft vom 2. bis 4. Oktober und verteilt sich über mehrere Bereiche der Stadt. Nach Angaben der Veranstalter sind mehr als 600 Programmpunkte vorgesehen. Die Angebote reichen von Konzerten und Mitmachaktionen bis zu politischen Informationsformaten. Zu den Veranstaltungsorten gehören die Innenstadt, die Schlachte, der Osterdeich und Bereiche rund um das Weserstadion.
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