Einheitsfest: ZDF überträgt Gottesdienst live aus dem Bremer Dom

Der Festgottesdienst zum Tag der Deutschen Einheit ist nur für geladene Gäste zugänglich. Auf den Bühnen in der Bremer Innenstadt wird er live gezeigt.

Panorama 28. September 2026, 02:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Tag der Deutschen Einheit (Archivfoto)
Tag der Deutschen Einheit (Archivfoto) | Foto: Bundesarchiv, Bild 183-1990-1003-400 / Grimm, Peer / CC-BY-SA 3.0 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 de

Mit einem ökumenischen Gottesdienst beginnt am 3. Oktober um 10 Uhr das Programm zum Tag der Deutschen Einheit im Bremer St. Petri Dom. Das ZDF überträgt die Feier live. Gäste des Bürgerfestes können sie zudem auf Großbildschirmen an den Bühnen in der Innenstadt verfolgen. Der Dom selbst bleibt aus Sicherheitsgründen geladenen Gästen vorbehalten. Erwartet werden unter anderem Spitzenvertreter der Verfassungsorgane, Landesregierungen und Parlamente.

Gottesdienst im Dom

Die Predigt halten Bernd Kuschnerus, Kirchenpräsident der Bremischen Evangelischen Kirche, und der Osnabrücker katholische Bischof Dominicus Meier. Dompredigerin Nina Kleinsorge führt durch den Gottesdienst unter dem Leitwort „Viele Gaben – ein Geist“. Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Bremen wirken ebenfalls mit. Die Musik gestalten der Bremer Domchor, die Kammer Sinfonie Bremen unter Leitung von Domkantor Tobias Gravenhorst sowie Regionalkantor Felix Mende an Orgel und Flügel.

Kirchen öffnen ihre Räume

Rund um das Bürgerfest bieten evangelische und katholische Kirche weitere Veranstaltungen an. In der Kirche Unser Lieben Frauen öffnet bereits am 2. Oktober eine sogenannte Kirchen-Lounge. Am Abend des 3. Oktober lädt Popkantor Falko Wermuth dort zu einem offenen Singen ein. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

In der Kulturkirche St. Stephani findet am Feiertag um 16 und 19 Uhr das Dialogformat „Sprechen & Zuhören“ statt. Gesprächsthemen sind die Wiedervereinigung und persönliche Grenzen in Glaubensfragen. Ein Stand am Wall informiert außerdem über Kriegsdienstverweigerung und bietet Beratung an.

Interreligiöses Programm

Die katholische Kirche ist auf der Festmeile unter anderem mit Mitmachangeboten vertreten. Die Propsteikirche St. Johann öffnet für Gespräche, Seelsorge und stille Einkehr. Am 4. Oktober präsentiert die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen von 12.30 bis 14.45 Uhr auf der Ansgari-Bühne Beiträge verschiedener Religionsgemeinschaften. Geplant sind Musik, Gespräche zum interreligiösen Dialog und ein gemeinsames Friedensgebet.

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