Drei Großveranstaltungen: Bremen erwartet 70.000 Menschen
CSD, DFB-Pokalspiel und Konzert auf der Bürgerweide sorgen am Samstag für volle Straßen und Einschränkungen im Nahverkehr.
In Bremen werden am Samstag zu drei Großveranstaltungen insgesamt rund 70.000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Der Christopher Street Day, das DFB-Pokalspiel des SV Hemelingen gegen Hannover 96 im Weserstadion und ein Konzert auf der Bürgerweide führen vor allem am Nachmittag und Abend zu vollen Straßen und Bahnen.
Die Polizei rät Gästen, frühzeitig anzureisen, zusätzliche Zeit einzuplanen und möglichst Busse und Bahnen zu nutzen. Sie begleitet alle drei Veranstaltungen.
CSD startet am Altenwall
Die Gruppen und Wagen des Christopher Street Day versammeln sich ab 11 Uhr am Altenwall. Der Demonstrationszug beginnt um 12 Uhr und führt über Osterdeich, Sielwall, Am Dobben, An der Weide, Bahnhofsplatz, Bürgermeister-Smidt-Straße und Obernstraße zum Bereich Kunsthalle, Am Wall und Goetheplatz. Entlang der Strecke werden Straßen zeitweise gesperrt. Auch der öffentliche Nahverkehr kann eingeschränkt sein.
Die Polizei bewertet die Sicherheitslage fortlaufend gemeinsam mit Behörden und Veranstaltern. Konkrete Hinweise auf eine besondere Gefährdung liegen nach ihren Angaben nicht vor. Im Präventionszentrum am Wall steht für CSD-Teilnehmende erneut geschultes Personal für queersensible Anzeigen bereit.
Enge rund um Stadion und Bahnhof
Um 15.30 Uhr beginnt im Weserstadion die Pokalpartie zwischen dem SV Hemelingen und Hannover 96. Da die Anreise der Fußballfans teilweise mit dem CSD zusammenfällt, erwartet die Polizei besonders im Viertel, am Osterdeich, in der Innenstadt und am Stadion starken Andrang.
Das Konzert auf der Bürgerweide beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ist ab etwa 17.30 Uhr. Nach der Veranstaltung kann der Gustav-Deetjen-Tunnel wegen vieler Fußgänger kurzfristig für Fahrzeuge in Richtung Bürgerweide gesperrt werden. Davon könnte bei Bedarf auch der Straßenbahnverkehr betroffen sein. Konzertgäste, die nicht mit der Bahn reisen, sollen den Hauptbahnhof nicht als Durchgang nutzen.
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presseportal.de (recherchiert)Kommentare
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