CSD in Bremen: Polizei sichert Route für bis zu 30.000 Menschen
Der CSD zieht am Samstag durch Bremen. Nach dem Anschlag am Rande des CSD in Berlin überprüft die Polizei die Sicherheitslage fortlaufend.
Zum Christopher Street Day werden am Samstag in Bremen bis zu 30.000 Menschen erwartet. Die Polizei begleitet den Umzug durch die Innenstadt und hat nach dem Anschlag am Rande des CSD in Berlin die Sicherheitslage besonders im Blick. Konkrete Hinweise auf eine besondere Gefährdung der Veranstaltung in Bremen liegen nach Angaben der Polizei jedoch nicht vor.
Die Sicherheitsbehörden, Veranstalter und Polizei bewerten die Lage fortlaufend. Falls erforderlich, soll das Einsatzkonzept angepasst werden. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, für die Anreise mehr Zeit einzuplanen.
Route bleibt unverändert
Der Demonstrationszug startet nach der Aufstellung am Altenwall und findet auf der ursprünglich vorgesehenen Strecke statt. Zuvor hatte es Sorgen gegeben, dass die Route wegen begrenzter Einsatzkräfte und weiterer Veranstaltungen in der Stadt verkürzt werden könnte. Die Polizei hatte den Veranstalter darüber informiert, bestätigte nach Protesten aber die vollständige Absicherung der geplanten Strecke.
Unter dem Motto „Generationen voller Pride – glücklich, sichtbar, stark“ wollen sich mehr als 50 Gruppen beteiligen. Darunter sind Vereine, Unternehmen, Gewerkschaften, soziale Einrichtungen und Gruppen aus der queeren Community. Sie setzen sich nach Angaben der Veranstalter für Vielfalt, Freiheit, Sichtbarkeit und ein friedliches Zusammenleben ein.
Auch Fußballspiel parallel
Parallel zum CSD wird im Weserstadion ein DFB-Pokalspiel ausgetragen. Beide Veranstaltungen dürften besonders am Nachmittag zu vollen Straßen sowie stark genutzten Bussen und Bahnen führen. Die Polizei will sowohl den Demonstrationszug als auch die An- und Abreise der Fußballfans begleiten. Im vergangenen Jahr zählten die Veranstalter beim Bremer CSD rund 29.000 Teilnehmende.
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