70.000 Menschen erwartet: Drei Großevents belasten Bremen
CSD, DFB-Pokalspiel und Konzert bringen am Samstag volle Straßen, Bahnen und Wege rund um Innenstadt, Stadion und Hauptbahnhof.
In Bremen werden am Samstag, 22. August, zu drei Großveranstaltungen zusammen rund 70.000 Menschen erwartet. Der Christopher Street Day, das DFB-Pokalspiel des SV Hemelingen gegen Hannover 96 und ein Konzert auf der Bürgerweide dürften den Verkehr in weiten Teilen der Stadt beeinträchtigen.
Die Polizei empfiehlt Besucherinnen und Besuchern, frühzeitig loszufahren, zusätzliche Zeit einzuplanen und möglichst Bus und Bahn zu nutzen. Sie ist bei allen Veranstaltungen im Einsatz.
CSD zieht durch die Innenstadt
Der CSD beginnt mit der Aufstellung von Gruppen und Wagen ab 11 Uhr am Altenwall. Der Demonstrationszug startet um 12 Uhr. Die Strecke führt über Osterdeich, Sielwall, Am Dobben, An der Weide, Bahnhofsplatz, Bürgermeister-Smidt-Straße und Obernstraße zurück zum Bereich Kunsthalle, Am Wall und Goetheplatz.
Entlang der Route werden Straßen während des Zuges jeweils zeitweise gesperrt. Auch im öffentlichen Nahverkehr kann es Einschränkungen geben. Nach dem Ende des Aufzugs sind weitere Veranstaltungen und Feiern vorgesehen.
Stadion und Bürgerweide
Um 15.30 Uhr beginnt im Weserstadion die Erstrundenpartie im DFB-Pokal zwischen dem SV Hemelingen und Hannover 96. Die Anreise der Fußballfans überschneidet sich teilweise mit dem CSD. Vor allem im Viertel, am Osterdeich, in der Innenstadt und rund um das Stadion erwartet die Polizei starken Andrang.
Auf der Bürgerweide folgt am Abend ein Konzert. Der Einlass beginnt gegen 17.30 Uhr, die Veranstaltung mit Vorband um 19.30 Uhr. Für die Zeit nach dem Konzert rechnet die Polizei insbesondere am Hauptbahnhof und im Gustav-Deetjen-Tunnel mit vielen Fußgängerinnen und Fußgängern.
Tunnel kann gesperrt werden
Der Gustav-Deetjen-Tunnel kann nach Veranstaltungsende in Fahrtrichtung Bürgerweide kurzfristig für Autos geschlossen werden. Bei Bedarf könnte auch der Straßenbahnverkehr betroffen sein. Konzertgäste, die nicht mit der Bahn reisen, sollen den Hauptbahnhof nicht als Durchgang nutzen.
Die Sicherheitslage werde fortlaufend gemeinsam mit Behörden und Veranstaltern bewertet, teilte die Polizei mit. Konkrete Hinweise auf eine besondere Gefährdung lägen derzeit nicht vor.
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