DGB ruft am Samstag zu Sozialstaats-Demo in Bremen auf

Gewerkschaften und Sozialverbände demonstrieren am 26. September in Bremen gegen Sozialabbau. Zum zeitlichen Ablauf gibt es unterschiedliche Angaben.

Panorama 22. September 2026, 00:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
DGB Bremen (Logo)
DGB Bremen (Logo) | Foto: Deutscher Gewerkschaftsbund / Wikimedia Commons, gemeinfrei

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ruft für Samstag, 26. September 2026, zu einer Demonstration in Bremen auf. Im Mittelpunkt stehen der Erhalt sozialer Sicherungssysteme sowie die Themen Arbeit, Gesundheit und Rente. Die Veranstaltung ist Teil eines bundesweiten Aktionstags mit Kundgebungen in 15 Großstädten.

Nach Angaben des DGB Bremen-Elbe-Weser richtet sich der Protest gegen mögliche Leistungskürzungen, Einschränkungen von Arbeitnehmerrechten und eine stärkere Verlagerung sozialer Risiken auf Beschäftigte, Rentnerinnen und Rentner sowie deren Familien.

Ablauf nicht eindeutig

Nach bisher veröffentlichten Planungen soll die Auftaktveranstaltung um 10 Uhr in den Neustadtswallanlagen neben dem Südbad beginnen. Für 10.30 Uhr ist demnach der Start des Demonstrationszuges in Richtung Bürgerweide vorgesehen. Dort soll um 12 Uhr eine Abschlusskundgebung stattfinden.

Allerdings liegen zum Zeitpunkt unterschiedliche Angaben vor. Die AWO Bremen, die sich ebenfalls an dem Protest beteiligen will, nennt 15.30 Uhr als Beginn. Einen dazu passenden detaillierten Ablauf veröffentlichte sie nicht. Teilnehmende sollten sich deshalb vor der Anreise über den aktuellen Stand informieren.

Busse aus dem Umland

Für Demonstrierende aus dem Bremer Umland werden nach Angaben des DGB Busse organisiert. Die Fahrt ist kostenlos und steht nach vorheriger Anmeldung auch Menschen offen, die keiner Gewerkschaft angehören.

DGB-Regionsgeschäftsführer Christian Wechselbaum verbindet den Aktionstag mit der Forderung nach mehr sozialer Sicherheit. Nach Auffassung des Gewerkschaftsbundes gefährden wachsende Abstiegsängste und der Vertrauensverlust in politische Entscheidungen auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie.

Schauplatz

Neustadtswallanlagen, Bremen Große Karte

Originalquelle

DGB Bremen

Teilen

Kommentare

Ihre Meinung zu diesem Artikel. Beiträge erscheinen sofort; die Redaktion liest mit und entfernt, was gegen Recht oder Anstand verstößt.

Den ersten Kommentar schreiben

Mit dem Absenden werden Name, Kommentar und Zeitpunkt öffentlich angezeigt. E-Mail-Adresse und IP-Adresse bleiben intern; die IP-Adresse wird nach 30 Tagen gelöscht.

Verwandte Artikel

Impressum · Datenschutz