DGB-Demonstration mit 7.000 Menschen zieht durch Bremen
Am Samstag führt eine große Demonstration von der Neustadt zur Bürgerweide. Entlang der Strecke ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Eine Demonstration des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) soll am Samstag, 26. September, durch die Bremer Innenstadt ziehen. Angemeldet sind nach Angaben der Verkehrsmanagementzentrale Bremen rund 7.000 Teilnehmende. Entlang der Marschroute müssen Verkehrsteilnehmende mit Behinderungen rechnen.
Der Aufzug beginnt in den Neustadtswallanlagen und führt über die Friedrich-Ebert-Straße sowie die Wilhelm-Kaisen-Brücke in die Innenstadt. Anschließend verläuft die Strecke über Balgebrückstraße, Violenstraße und Schüsselkorb zum Herdentor.
Ziel ist die Bürgerweide
Vom Herdentor zieht die Demonstration über Herdentorsteinweg und Breitenweg weiter. Über die Theodor-Heuss-Allee und den Klangbogen soll sie schließlich eine Fläche auf der Bürgerweide erreichen. Die Veranstaltung ist in beide Richtungen gemeldet.
Die Verkehrsmanagementzentrale nennt für die Einschränkungen einen Zeitraum von 7 bis 19 Uhr. Aus früheren Angaben der beteiligten Arbeiterwohlfahrt Bremen geht hervor, dass der Protest ab 15.30 Uhr vorgesehen ist. Ein genauer Ablauf mit Startzeit des Marsches liegt nicht vor.
Protest gegen Kürzungen
Inhaltlich richtet sich die Demonstration gegen Kürzungen im Sozialstaat. Gewerkschaften und Sozialverbände wollen insbesondere auf die Bereiche Arbeit, Gesundheit und Rente aufmerksam machen. Die Bremer Kundgebung ist Teil eines bundesweiten Aktionstags, für den Veranstaltungen in mehreren Großstädten angekündigt wurden.
Wer am Samstag durch die Neustadt, über die Wilhelm-Kaisen-Brücke oder rund um Hauptbahnhof und Bürgerweide unterwegs ist, sollte zusätzliche Zeit einplanen. Welche Straßen zeitweise gesperrt werden, geht aus der Ankündigung nicht hervor.
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