„Das Haus in der Ferne“: Ausstellung über Lebensrealitäten
Im Gemeindehaus Oberneuland zeigt „Das Haus in der Ferne“ Fotografien und Texte über Menschen aus Bulgarien, die im Bremer Westen leben.
Im Gemeindehaus Oberneuland wird am 24. September ab 18 Uhr die Ausstellung „Das Haus in der Ferne“ eröffnet. Sie befasst sich mit den Lebensbedingungen, Hoffnungen und Zukunftswünschen von Menschen, die aus Bulgarien nach Bremen gezogen sind und im Bremer Westen leben.
Zu sehen ist ein großformatiges dreiteiliges Fotowerk des Bremer Fotografen und Filmemachers Julian Elbers. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Hörstation mit poetischen Texten von Donka Dimova.
Vernissage mit Vortrag
Dimova eröffnet die Vernissage mit einem Vortrag. Die Politikwissenschaftlerin und Autorin war nach Angaben der Veranstalter über längere Zeit als Bildungs- und Sozialberaterin in Gröpelingen tätig. Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen von Familien, die in Bremen leben, sowie Fragen nach Zugehörigkeit, Schutz und einem Leben in Würde.
Elbers beschäftigt sich in seiner fotografischen Arbeit mit Stadtentwicklung, Architektur und gesellschaftlichem Wandel. Seine Bilder richten den Blick auf alltägliche Situationen statt auf außergewöhnliche Ereignisse.
Lesungen und Gespräch
Nach dem Vortrag sind poetische Lesungen und eine offene Gesprächsrunde geplant. Dabei soll es um Migration, Zusammenhalt und das Zusammenleben in einer vielfältigen Stadt gehen.
Der Eintritt ist frei. Die Veranstalter bitten um Spenden für den Verein „Spiele mit Sprache“.
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Oberneuland.infoKommentare
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