CSD-Route in Bremen noch offen: Veranstalter fordern Klarheit
Eine Woche vor dem Christopher Street Day befürchten die Veranstalter eine verkürzte Demonstrationsroute. Die Polizei hat nach Behördenangaben noch keine Entscheidung getroffen.
Eine Woche vor dem Christopher Street Day in Bremen ist der genaue Verlauf des Demonstrationszuges noch nicht geklärt. Der Verein CSD Bremen befürchtet, dass die geplante Route wegen fehlender Polizeikräfte verkürzt werden könnte. Die Innenbehörde widerspricht einer bereits getroffenen Entscheidung.
Nach Angaben der Veranstalter seien dem Verein Informationen zugetragen worden, wonach die Polizei die vollständige Strecke derzeit nicht absichern könne. Der Verein fordert rasch Klarheit und eine politische Lösung.
Abstimmung läuft noch
Das Innenressort teilte mit, Polizei und Veranstalter stimmten den Streckenverlauf weiterhin miteinander ab. Eine Entscheidung über die Länge der Route sei noch nicht gefallen. Die Polizei werde für den CSD die Kräfte einsetzen, die nach der Lage erforderlich seien.
Konkrete Hinweise auf eine Gefährdung der Veranstaltung liegen laut Innenbehörde derzeit nicht vor. Mögliche Änderungen am Verlauf gehörten zur üblichen Einsatzplanung und bedeuteten keine Sicherheitslücke. Details zum Sicherheitskonzept nannte die Behörde nicht.
Viele Termine am Samstag
Zum CSD werden Zehntausende Menschen erwartet. Die Veranstaltung findet vier Wochen nach dem islamistischen Anschlag am Rande des Christopher Street Day in Berlin statt. Am selben Tag wird zudem um 15.30 Uhr das Erstrundenspiel im DFB-Pokal zwischen dem SV Hemelingen und Hannover 96 im Weserstadion angepfiffen. Damit treffen in Bremen zwei Großveranstaltungen mit erheblichem Sicherheits- und Verkehrsaufwand zusammen.
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dieniedersachsen.de (recherchiert)Kommentare
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