CSD-Demonstration zieht durch Bremens Innenstadt
Der Christopher Street Day hat in Bremen begonnen. Die Polizei begleitet den Zug und das zeitgleiche Pokalspiel im Weserstadion.
Der Demonstrationszug zum Christopher Street Day ist am Samstag gegen 12.40 Uhr durch die Bremer Innenstadt gestartet. Zuvor hatten sich die Teilnehmenden ab 12 Uhr versammelt. Nach Angaben einer Polizeisprecherin verlief die Veranstaltung am Mittag friedlich.
Die Polizei bewertet die Sicherheitslage wegen des Anschlags am Rande des CSD in Berlin besonders aufmerksam. Konkrete Hinweise auf eine erhöhte Gefahr für die Bremer Veranstaltung lagen vor Beginn des Umzugs jedoch nicht vor.
Route bleibt vollständig
Polizei, Sicherheitsbehörden und Veranstalter wollen die Lage während des Tages fortlaufend prüfen. Falls nötig, kann das Einsatzkonzept angepasst werden. Zuvor hatte es Sorgen gegeben, die Demonstrationsroute könne wegen begrenzter Polizeikräfte verkürzt werden. Nach Protesten bestätigte die Polizei, dass der Zug auf der vorgesehenen gesamten Strecke stattfinden kann.
Mehr als 50 Gruppen aus Vereinen, Unternehmen, Gewerkschaften, sozialen Einrichtungen und der queeren Community beteiligen sich nach Veranstalterangaben. Das Motto lautet: „Generationen voller Pride – glücklich, sichtbar, stark“. Die Teilnehmenden demonstrieren für Vielfalt, Freiheit, Sichtbarkeit und ein friedliches Miteinander.
Zwei Großveranstaltungen
Parallel findet im Weserstadion das DFB-Pokalspiel zwischen Hemelingen und Hannover 96 statt. Die Polizei begleitet beide Veranstaltungen und rechnet mit zusätzlichem Verkehr in der Stadt. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, für die Anreise mehr Zeit einzuplanen.
Im vergangenen Jahr hatten nach Angaben der Veranstalter rund 29.000 Menschen am Bremer CSD teilgenommen. Für dieses Jahr wurden etwa 30.000 Besucherinnen und Besucher erwartet.
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