30.000 Menschen beim CSD: Bremen erlebt friedlichen Demonstrationszug
Rund 30.000 Menschen haben laut Polizei am Christopher Street Day in Bremen teilgenommen. Der Zug durch die Innenstadt blieb weitgehend störungsfrei.
Rund 30.000 Menschen haben nach Angaben der Polizei am Samstag am Christopher Street Day in Bremen teilgenommen. Der Demonstrationszug durch die Innenstadt verlief weitgehend friedlich. Die Parade startete nach einer Versammlung ab 12 Uhr gegen 12.40 Uhr und erreichte den Goetheplatz gegen 16 Uhr.
Mehr als 50 Gruppen aus Vereinen, Gewerkschaften, sozialen Einrichtungen, Unternehmen und der queeren Community beteiligten sich. Der CSD stand unter dem Motto „Generationen voller Pride – glücklich, sichtbar, stark“.
Ein Einsatz am Rande
In wenigen Fällen musste die Polizei einschreiten. Sechs Personen sollen auf dem Dach eines Parkhauses nahe der Route ein polizeifeindliches Plakat angebracht haben wollen. Nach Polizeiangaben führte die Gruppe außerdem Pyrotechnik mit sich. Die Einsatzkräfte sprachen Platzverweise aus und beschlagnahmten die Gegenstände.
Sicherheitslage im Fokus
Nach einem Anschlag am Rande des CSD in Berlin hatte die Polizei die Sicherheitslage in Bremen besonders beobachtet. Konkrete Hinweise auf eine besondere Gefährdung der Veranstaltung lagen im Vorfeld jedoch nicht vor. Die ursprünglich geplante Route konnte vollständig genutzt werden, nachdem zuvor über mögliche Einschränkungen wegen weiterer Veranstaltungen und begrenzter Einsatzkräfte diskutiert worden war.
Parallel zum CSD wurde im Weserstadion das DFB-Pokalspiel zwischen Hemelingen und Hannover 96 ausgetragen. Die Polizei begleitete beide Veranstaltungen. Im Vorjahr hatten die Veranstalter für den Bremer CSD rund 29.000 Teilnehmende genannt; eine aktuelle Veranstalterzahl lag zunächst nicht vor.
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