CDU fordert klare Zusagen für Bahnsanierung nach Bremerhaven
Die Sanierung der Strecke Bremen–Bremerhaven soll frühestens 2032 beginnen. Die CDU verlangt einen verbindlichen Zeitplan und eine gesicherte Finanzierung.
Die CDU-Bürgerschaftsfraktion fordert verbindliche Zusagen für die Generalsanierung der Bahnstrecke zwischen Bremen und Bremerhaven. Nach Angaben des Mobilitätsressorts soll das Vorhaben um mindestens fünf Jahre verschoben werden und frühestens 2032 beginnen. Ursprünglich war der Baustart für 2027 vorgesehen.
Die Fraktion verlangt vom Senat, bei der Deutschen Bahn und dem Bund auf einen verlässlichen Zeitplan sowie eine abgesicherte Finanzierung zu drängen. Unklarheiten über das weitere Vorgehen könnten nach ihrer Einschätzung die Planungen von Fahrgästen und Unternehmen erschweren.
Schienenanbindung der Häfen
Der verkehrspolitische Sprecher Michael Jonitz verweist auf die Bedeutung der Verbindung für Pendler, Unternehmen und den Güterverkehr. Nach Darstellung der CDU war vorgesehen, die Strecke während des laufenden Bahnbetriebs zu modernisieren. Die darauf abgestimmten Planungen müssten trotz der Verzögerung Bestand haben.
Der Bremerhavener CDU-Abgeordnete Thorsten Raschen lehnt eine Vollsperrung während der späteren Arbeiten ab. Eine leistungsfähige Schienenanbindung sei insbesondere für die Häfen und die dort ansässigen Unternehmen erforderlich. Auch Reisende zum Kreuzfahrtterminal seien auf planbare Bahnverbindungen angewiesen.
Zeitplan bleibt zentral
Die CDU fordert deshalb frühzeitige Absprachen zwischen Senat, Bahn und Bund. Neben dem Bauablauf müsse geklärt werden, ob die Finanzierung auch bei einem Beginn im Jahr 2032 gesichert sei. Die Fraktion kritisiert zudem, dass das Land erst spät von den geänderten Planungen erfahren habe.
Die Verschiebung betrifft eine rund 74 Kilometer lange Strecke. Sie verbindet die beiden Städte des Landes Bremen und ist zugleich Teil der Schienenanbindung der Bremerhavener Häfen.
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