Bremer Jugendpreis sucht Ideen gegen Hass und Ausgrenzung
Schülerinnen und Schüler aus Bremen und Bremerhaven können Beiträge für den Jugendpreis einreichen. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2027.
Der Bremer Jugendpreis „Dem Hass keine Chance“ geht in eine neue Runde. Schülerinnen und Schüler aus Bremen und Bremerhaven können ab sofort Projekte gegen Rassismus, Ausgrenzung, Hass und Gewalt einreichen. Für einzelne ausgezeichnete Beiträge sind Preisgelder von bis zu 1.500 Euro vorgesehen.
Der Wettbewerb der Landeszentrale für politische Bildung Bremen steht diesmal unter dem Motto „Nicht neutral! Nicht egal!“. Einsendeschluss ist der 31. März 2027. Über die Vergabe der Preise entscheidet eine Jury.
Wahlen im Blick
Inhaltlich nimmt die Ausschreibung auch die für 2027 geplante Wahl in Bremen auf. Junge Menschen sollen sich damit beschäftigen, wie politische Beteiligung und gesellschaftliche Verantwortung unabhängig vom Wahlalter möglich sind.
Der thematische Rahmen ist weit gefasst. Beiträge können sich mit historischen Fragen wie dem Nationalsozialismus, aber auch mit aktuellen Problemen wie Fremdenfeindlichkeit und Gewalt beschäftigen. Ebenso sind Projekte zu gesellschaftlichen Zukunftsvorstellungen möglich. Ziel ist es nach Angaben der Veranstalter, Jugendliche zur Entwicklung eigener Ideen und zu Zivilcourage anzuregen.
Wettbewerb seit 1989
Die Landeszentrale veranstaltet „Dem Hass keine Chance“ seit 1989 jährlich. Der Jugendpreis wird vom Bremer Senat vergeben. Die ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden zu einem Empfang in die Obere Rathaushalle eingeladen.
Beiträge nimmt die Landeszentrale für politische Bildung in der Birkenstraße in Bremen entgegen. Das erforderliche Anmeldeformular und weitere Angaben zum Wettbewerb stehen auf der Internetseite der Landeszentrale bereit.
Schauplatz
Orte
Originalquelle
Senatspressestelle BremenKommentare
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