Bremen will Brekom zum Jahresende von EWE übernehmen

Die Stadt Bremen plant die Rekommunalisierung des IT-Dienstleisters Brekom. Die Übernahme soll Beschäftigte und die Erreichbarkeit der Verwaltung absichern.

Panorama 24. September 2026, 02:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

Die Freie Hansestadt Bremen will die Brekom GmbH zum Jahresende von der EWE TEL GmbH übernehmen. Die Verhandlungen sind nach Angaben der Senatspressestelle weit fortgeschritten. Senat, Haushalts- und Finanzausschuss der Bürgerschaft sowie der Vorstand des EWE-Konzerns haben dem Vorhaben grundsätzlich zugestimmt.

Ein endgültiger Abschluss steht damit noch aus. Zu den finanziellen und vertraglichen Einzelheiten äußern sich die Beteiligten nicht.

Rückkehr nach 25 Jahren

Brekom gehört seit der Privatisierung vor 25 Jahren zu EWE TEL. Das Bremer Unternehmen erbringt IT- und Telekommunikationsleistungen für die öffentliche Verwaltung und weitere Kunden. Dazu zählt die Betreuung der bisherigen Telefonanlage des Landes Bremen.

Mit dem geplanten Rückkauf soll dieses Wissen wieder dauerhaft für die Stadt gesichert werden. Zugleich soll die Übernahme den Beschäftigten eine Perspektive geben. Hintergrund sind nach Angaben der Brekom in den kommenden Jahren auslaufende Verträge, die das Unternehmen vor größere Veränderungen gestellt hätten.

Umstieg auf Softphones

Für die Bremer Verwaltung steht ein technischer Wechsel bevor. Die bisherige Telefonanlage soll durch eine stärker mit dem Computernetz verbundene Lösung ersetzt werden. Beim sogenannten Softphone läuft die Telefonie über Software und die IT-Infrastruktur statt über eine klassische separate Anlage.

Brekom soll während dieser Umstellung dazu beitragen, technische Risiken zu begrenzen und die telefonische Erreichbarkeit der Behörden sicherzustellen. Finanzstaatsrat Martin Hagen verwies dabei auf die Erfahrung des Unternehmens mit den Anforderungen der öffentlichen Verwaltung.

Auch EWE TEL und die Brekom-Geschäftsführung unterstützen die geplante Übernahme. Wann die noch offenen Vereinbarungen abgeschlossen werden sollen, wurde nicht mitgeteilt.

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