swb AG sichert Standorte in Bremen und Bremerhaven bis 2031
FHB und EWE verlängern die Konsortialvereinbarung der swb AG bis 2031.
FHB und EWE verlängern die Konsortialvereinbarung der swb AG bis 2031.
Die Freie Hansestadt Bremen (FHB) und die Oldenburger EWE AG haben am 16. Februar 2026 die Konsortialvereinbarung zur swb AG verlängert und modernisiert. Damit bleibt der Unternehmenssitz sowie wesentliche Standorte und operative Geschäftstätigkeiten der swb AG mindestens bis Ende 2031 in Bremen und Bremerhaven gesichert. Diese Entscheidung bietet dem Land Bremen und der swb AG Stabilität und Kontinuität.
Die zuvor im Jahr 2017 verlängerte Vereinbarung garantierte die Standorte nur bis Ende 2025. Die neue Vereinbarung beinhaltet auch eine engere Zusammenarbeit zwischen EWE und ihrer Tochtergesellschaft swb AG. Betriebsbedingte Kündigungen sollen ausgeschlossen bleiben, was zusätzliche Sicherheit für die Mitarbeiter bietet.
Ein weiterer Fokus der Vereinbarung liegt auf der Energie- und Wärmewende. Gemeinsam mit der FHB sollen Kooperationen besonders im Bereich der leitungsgebundenen Wärmeversorgung und bei öffentlichen Gebäuden intensiviert werden. Hierfür wird die Einrichtung eines strategischen Beirats geplant, um die Abstimmung zwischen den Partnern zu verbessern.
Die FHB prüft zudem, ob ein stärkeres finanzielles Engagement an der Energiewende möglich ist. Im Jahr 2009 erwarb EWE die Mehrheit der swb-Anteile, während Bremen weiterhin eine "goldene Aktie" hält und somit im Aufsichtsrat der swb AG vertreten ist.