Bremen stärkt Schulschwimmen nach schwachem Ergebnis
Nur etwa die Hälfte der Kinder konnte im Schuljahr 2024/25 ausreichend schwimmen. Bremen will den Unterricht in den dritten Klassen weiter absichern.
Bremen setzt weiter auf verpflichtenden Schwimmunterricht in den dritten Klassen. Ziel ist, dass alle Kinder am Ende der Grundschulzeit sicher schwimmen und sich im Wasser selbstständig bewegen können. Im Schuljahr 2024/25 erreichte das nur etwa die Hälfte der Kinder.
Der Schwimmunterricht ist als Teil des Sportunterrichts vorgesehen. Er soll Kindern grundlegende Fähigkeiten im Wasser vermitteln und ihre Sicherheit stärken.
Unterricht bis 2029 gesichert
Die Finanzierung und Organisation des Angebots sind bis Ende 2029 vertraglich geregelt. Das Kinder- und Bildungsressort hat dafür mit der Bremer Bäder GmbH eine Vereinbarung über Unterricht, Betreuung und Wasserzeiten geschlossen.
Im Jahr 2026 stellt das Bildungsressort dafür fünf Millionen Euro bereit. Die Bremer Bäder stellen ausgebildete Schwimmlehrkräfte für die Schulen zur Verfügung.
Zwei Unterrichtsabschnitte
Die Drittklässlerinnen und Drittklässler erhalten den Unterricht in zwei Abschnitten von jeweils rund 18 Wochen. Mit dem fortgesetzten Einsatz soll der Anteil der Kinder steigen, die am Ende der dritten Klasse ausreichend schwimmen können.
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