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Bremen sichert Schulschwimmen bis Ende 2029

Ein neuer Vertrag regelt den verpflichtenden Schwimmunterricht für Bremer Drittklässler bis 2029. Das Bildungsressort zahlt 2026 dafür fünf Millionen Euro.

04. September 2026, 02:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Bremer Bäder (Logo)
Bremer Bäder (Logo) | Foto: Bremer Bäder / Wikimedia Commons, gemeinfrei

Der verpflichtende Schwimmunterricht für Bremer Drittklässler ist bis Ende 2029 vertraglich abgesichert. Das Kinder- und Bildungsressort und die Bremer Bäder GmbH haben eine neue Vereinbarung geschlossen. Sie regelt Unterricht, Betreuung und die Nutzung der Wasserzeiten an den Bädern.

In der dritten Klasse findet der Schwimmunterricht als Teil des Sportunterrichts in zwei Abschnitten von jeweils etwa 18 Wochen statt. Ziel ist, dass Kinder sich sicher im Wasser bewegen und schwimmen können.

Unterricht nach festen Vorgaben

Die Bremer Bäder stellen ausgebildete Schwimmlehrkräfte. Nach Angaben des Ressorts legen alle eingesetzten Lehrkräfte ein erweitertes Führungszeugnis vor. Der Unterricht soll sich an den Empfehlungen der Kultusministerkonferenz sowie an den Vorgaben des Bildungsressorts orientieren.

Weiterhin organisieren die Bremer Bäder den Bustransfer für die Drittklässler. Beschäftigte empfangen die Kinder am Bad, begleiten sie zum Becken und nach dem Unterricht zurück zum Bus. Damit soll der Weg zwischen Schule und Schwimmbad durchgehend betreut werden.

Auch Angebote für ältere Schüler

Die Vereinbarung umfasst zudem Wasserzeiten für freiwilligen Schwimmunterricht an weiterführenden Schulen sowie für allgemeinbildende und berufsbildende Schulen. Diese Angebote werden von entsprechend qualifizierten Lehrkräften der Schulen übernommen. Auch Unterricht an Bildungs- und Beratungszentren, schulische Wettbewerbe und Fortbildungen gehören zum Vertrag.

Für 2026 zahlt das Bildungsressort den Bremer Bädern fünf Millionen Euro für die vereinbarten Leistungen. Ab 2027 soll die Finanzierung jährlich steigen. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe von Bädern und Bildungsressort soll das Schulschwimmen weiterentwickeln.

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