Bremen landet bei Akademikerquote im Landtag am unteren Ende
Knapp 60 Prozent der Landtagsabgeordneten in Bremen haben nach einer Analyse ein Hochschulstudium abgeschlossen. Damit liegt Bremen bundesweit am unteren Ende.
Knapp 60 Prozent der Abgeordneten im Bremer Landtag verfügen über einen Hochschulabschluss. Damit weist Bremen gemeinsam mit Sachsen-Anhalt bundesweit die niedrigste Akademikerquote in einem Landesparlament auf. Das geht aus einer Analyse einer juristischen Lernplattform hervor.
Die Untersuchung betrachtet, wie viele Mitglieder der jeweiligen Landesparlamente ein Studium an einer Hochschule abgeschlossen haben. Bremen liegt demnach bei diesem Vergleich am unteren Ende aller Bundesländer.
Studium nicht Voraussetzung
Ein Hochschulabschluss ist keine Voraussetzung für ein Mandat in der Bremischen Bürgerschaft oder einem anderen deutschen Landesparlament. Abgeordnete werden gewählt; ihre beruflichen und Bildungswege können deshalb unterschiedlich sein.
Die Akademikerquote beschreibt ausschließlich den Anteil der Parlamentarierinnen und Parlamentarier mit Studienabschluss. Sie erlaubt keine Aussage darüber, welche Berufe, Ausbildungen oder sonstigen Qualifikationen unter den Abgeordneten vertreten sind.
Vergleich der Länder
Die Analyse ordnet Bremen und Sachsen-Anhalt gemeinsam auf dem letzten Rang ein. Angaben zu einzelnen Fraktionen oder zu Veränderungen gegenüber früheren Wahlperioden enthält die vorliegende Meldung nicht. Ebenso lässt sich daraus nicht ableiten, wie sich die Bildungsabschlüsse der Abgeordneten auf die politische Arbeit im Parlament auswirken.
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Hallespektrum.deKommentare
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