Antifa-Gruppe kritisiert frühe Aktion der Bremer Martinigemeinde

Eine Bremer Initiative wirft der St.-Martini-Gemeinde vor, am frühen Samstagmorgen Anwohner gestört zu haben. Unabhängige Angaben zum Ablauf fehlen.

Panorama 19. September 2026, 09:51 Uhr 1 Min. Lesezeit 3 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

Die Basisgruppe Antifaschismus Bremen hat eine frühmorgendliche Aktion der evangelischen St.-Martini-Gemeinde kritisiert. Nach Darstellung der Gruppe war die Gemeinde am Samstag, 19. September, bereits gegen 6 Uhr aktiv. Dadurch seien Menschen aus dem Schlaf gerissen worden.

Die Initiative veröffentlichte ihre Kritik am Morgen auf der Plattform Bluesky. Sie bezeichnete das Geschehen als wiederkehrend und verband den Beitrag mit deutlichen Angriffen gegen die theologische und politische Ausrichtung der Gemeinde.

Details bleiben offen

Aus dem vorliegenden Ausschnitt des Beitrags geht nicht hervor, um welche konkrete Aktion es sich handelte, wie lange sie dauerte oder wie viele Menschen daran beteiligt waren. Auch der genaue Ort innerhalb Bremens wird nicht genannt. Eine unabhängige Bestätigung für eine Lärmbelästigung liegt mit der Meldung nicht vor.

Die beigefügte Grafik enthält eine polemische Parole gegen religiöse Fundamentalisten. Die Wortwahl gibt die Position der antifaschistischen Gruppe wieder und ist keine neutrale Beschreibung der Gemeinde.

Kritik an Olaf Latzel

Die Basisgruppe richtet ihre Kritik zugleich gegen Olaf Latzel, Pastor der St.-Martini-Gemeinde. Sie verweist darauf, dass er wegen Äußerungen über queere Menschen und des Vorwurfs der Volksverhetzung vor Gericht stand. Weitere Angaben zu den damaligen Verfahren enthält der Beitrag nicht.

Eine Stellungnahme der St.-Martini-Gemeinde oder Latzels wird in dem veröffentlichten Ausschnitt ebenfalls nicht wiedergegeben. Damit bleibt zunächst nur die Darstellung der Basisgruppe. Ob es Beschwerden weiterer Anwohner oder behördliche Reaktionen gab, ist nicht bekannt.

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