Verfassungsschutz stuft Bremer Antifa-Gruppe als extremistisch ein

Vor den Einheitsfeiern werden in Bremen Proteste angekündigt. Eine beteiligte Gruppe wird vom Verfassungsschutz als linksextrem eingestuft.

Panorama 01. Oktober 2026, 12:50 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Tag der Deutschen Einheit (Archivfoto)
Tag der Deutschen Einheit (Archivfoto) | Foto: Bundesarchiv, Bild 183-1990-1003-400 / Grimm, Peer / CC-BY-SA 3.0 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 de

Rund um den Tag der Deutschen Einheit sind in Bremen Demonstrationen angekündigt. Zu den Gruppen, die im Internet für die Proteste mobilisieren, gehört die Basisgruppe Antifaschismus Bremen. Nach Angaben in einem am Donnerstag veröffentlichten Beitrag stuft der Verfassungsschutz die Organisation als linksextrem ein.

Die Aufrufe werden demnach seit Längerem über YouTube und soziale Netzwerke verbreitet. Nähere Angaben zur Begründung der Einstufung enthält die vorliegende Meldung nicht. Auch bleibt offen, auf welche konkreten Veröffentlichungen der Behörde sie sich bezieht.

Demonstration am Brill

Für Freitag, 2. Oktober, ist ab 18 Uhr eine Demonstration unter dem Motto „Kein Frieden mit der Nation“ vorgesehen. Als Treffpunkt wurde die Kreuzung Am Brill genannt. Der geplante Zug soll über die Westerstraße und die Wilhelm-Kaisen-Brücke durch die Innenstadt führen.

Die Veranstaltung fällt zeitlich mit dem Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit zusammen. Wegen der zentralen Feierlichkeiten gelten in der Bremer Innenstadt umfangreiche Verkehrsbeschränkungen. Dadurch kann auch die Anreise zur Demonstration erschwert sein.

Proteste zum 3. Oktober

Die angekündigte Versammlung richtet sich gegen Nationalismus und die Feierlichkeiten zur Deutschen Einheit. Weitere Einzelheiten zu möglichen zusätzlichen Protesten, deren Routen oder erwarteten Teilnehmerzahlen gehen aus der aktuellen Meldung nicht hervor.

Schauplatz

Am Brill, Bremen Große Karte

Teilen

Kommentare

Ihre Meinung zu diesem Artikel. Beiträge erscheinen sofort; die Redaktion liest mit und entfernt, was gegen Recht oder Anstand verstößt.

Den ersten Kommentar schreiben

Mit dem Absenden werden Name, Kommentar und Zeitpunkt öffentlich angezeigt. E-Mail-Adresse und IP-Adresse bleiben intern; die IP-Adresse wird nach 30 Tagen gelöscht.

Verwandte Artikel

Impressum · Datenschutz