Angriffe auf Polizei nach Gen-Z-Demonstration in Bremen
Rund 2.800 Menschen beteiligten sich an dem Protest. Nach dessen Ende wurden Einsatzkräfte geschlagen, getreten und mit Gegenständen beworfen.
Nach einer zunächst weitgehend friedlichen Demonstration der Initiative „Gen Z regelt“ sind Einsatzkräfte in der Bremer Innenstadt angegriffen worden. Nach Angaben eines Polizeisprechers wurden Beamte geschlagen, getreten und mit Gegenständen beworfen. Die Attacken ereigneten sich, als die Polizei nach dem offiziellen Ende des Protests die Identität einzelner Personen feststellen wollte.
Außerdem wurde in der Innenstadt mindestens eine Mülltonne angezündet. An der Demonstration hatten sich nach Schätzung der Polizei rund 2.800 Menschen beteiligt.
Pyrotechnik im Demonstrationszug
Während des Aufzugs blieb die Lage nach Einschätzung der Polizei überwiegend friedlich. Aus der Versammlung heraus wurde jedoch Pyrotechnik gezündet. Zudem registrierten die Einsatzkräfte polizeifeindliche Parolen. Die Veranstalter beendeten die Bremer Kundgebung regulär.
Die Aktion war Teil eines überregionalen Protesttags. Die Initiative setzt sich unter anderem für bessere Bildung, soziale Sicherheit, Gesundheitsversorgung und Klimaschutz ein. Auch in mehreren Städten Niedersachsens und in Hamburg fanden Demonstrationen statt.
Tausende bei weiteren Protesten
In Hannover zählte die Polizei in der Spitze rund 5.800 Teilnehmende. Nach dem Ende der dortigen Demonstration wurden zwei Einsatzkräfte mit Böllern beworfen. Ein Beamter wurde leicht verletzt. Während des Zuges waren verbotene Pyrotechnik und Nebeltöpfe eingesetzt worden.
In Göttingen verlief die Demonstration laut Polizei ohne Zwischenfälle. Die Behörde schätzte die Zahl der Teilnehmenden auf bis zu 800, die Veranstalter sprachen von 1.200. In Hamburg löste die Polizei die Versammlung nach Ausschreitungen auf. Dort flogen unter anderem Böller, Steine und Bauzäune auf Einsatzkräfte.
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