Vier Polizisten bei Protest gegen Einheitsfeier in Bremen verletzt
Am Rand der zentralen Einheitsfeier ist eine Demonstration eskaliert. Eine Deutschlandflagge brannte, vier Polizisten wurden leicht verletzt.
Bei einer Demonstration am Rand der zentralen Feier zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen sind am Samstag vier Polizisten leicht verletzt worden. Mehrere Menschen kamen in Gewahrsam. Während der Versammlung wurde zudem eine Deutschlandflagge verbrannt.
Die Auseinandersetzungen ereigneten sich nach Angaben aus den vorliegenden Berichten, als Einsatzkräfte die Identität von Beteiligten feststellen wollten. Dabei wurden Polizisten angegriffen. Nähere Angaben zur Art der Angriffe und zu den Verletzungen liegen nicht vor.
Mehrere Menschen in Gewahrsam
Wie viele Personen die Polizei in Gewahrsam nahm, blieb zunächst offen. Auch zur Größe der Demonstration sowie zu möglichen Strafverfahren wurden keine konkreten Zahlen genannt. Die Versammlung richtete sich gegen die Einheitsfeierlichkeiten in Bremen.
Bereits in der Nacht zum Samstag hatte es nach einem Protest an der Sielwallkreuzung Angriffe auf Einsatzkräfte gegeben. Aus einer größeren Gruppe waren nach Polizeiangaben Steine, Flaschen und Pyrotechnik geworfen worden. Ein Beamter wurde dabei verletzt und ärztlich behandelt. Ob zwischen den beiden Vorfällen ein unmittelbarer Zusammenhang besteht, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
Festakt in Bremen
Bremen richtet in diesem Jahr die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit aus. Neben einem Bürgerfest gehört dazu ein Festakt mit hochrangigen politischen Gästen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier rief in seiner Rede dazu auf, die Demokratie zu verteidigen.
Wegen der zahlreichen Gäste, der geschützten Staatsvertreter und mehrerer Protestveranstaltungen ist die Polizei mit einem großen Aufgebot im Einsatz. Zu den zentralen Veranstaltungen wurden rund 400.000 Besucherinnen und Besucher erwartet.
Originalquelle
apollo-newsKommentare
Ihre Meinung zu diesem Artikel. Beiträge erscheinen sofort; die Redaktion liest mit und entfernt, was gegen Recht oder Anstand verstößt.