Acht Stimmen entscheiden Bürgermeisterwahl in Wennigsen
SPD-Kandidat Ingo Klokemann gewinnt die Stichwahl in Wennigsen äußerst knapp. Sein Vorsprung auf Herausforderer Daniel Stein beträgt acht Stimmen.
Ingo Klokemann bleibt Bürgermeister von Wennigsen am Deister. Der SPD-Kandidat setzte sich in der Stichwahl mit einem Vorsprung von lediglich acht Stimmen gegen Daniel Stein von der Wählergruppe „Für gesamt Wennigsen!“ durch. Grundlage ist das vorläufige amtliche Endergebnis.
Für Klokemann wurden 3.391 Stimmen abgegeben. Stein erhielt 3.383 Stimmen. Weitere 29 Stimmzettel wurden als ungültig gewertet. Damit fiel die Entscheidung in der Gemeinde in der Region Hannover denkbar knapp aus.
Enges Rennen wiederholt sich
Klokemann war als Amtsinhaber angetreten. Schon bei der vorherigen Bürgermeisterwahl im Jahr 2021 hatte es in Wennigsen ein vergleichsweise enges Ergebnis gegeben. Damals gewann der SPD-Politiker mit einem Vorsprung von rund 300 Stimmen. Bei der aktuellen Abstimmung schrumpfte der Abstand auf einen einstelligen Wert.
Die Stichwahl war notwendig, um das Bürgermeisteramt zwischen den verbliebenen Bewerbern zu vergeben. Nach Auszählung aller Stimmen lag Klokemann mit acht Stimmen vorn. Das veröffentlichte Resultat ist zunächst vorläufig.
Auch Lamspringe knapp
Eine weitere enge Bürgermeister-Stichwahl gab es am selben Wahlabend in Lamspringe im Landkreis Hildesheim. Dort gewann Matthias Nicht von der CDU mit 16 Stimmen Vorsprung gegen den SPD-Kandidaten Martin Hauk.
Beide Abstimmungen zeigen ungewöhnlich geringe Abstände zwischen den jeweiligen Bewerbern. In Wennigsen war der Vorsprung noch einmal halb so groß wie in Lamspringe.
Originalquelle
Nordsee-ZeitungKommentare
Ihre Meinung zu diesem Artikel. Beiträge erscheinen sofort; die Redaktion liest mit und entfernt, was gegen Recht oder Anstand verstößt.